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1500 Mitarbeiter betroffen Kurzarbeit für TraXon-Produktion bei ZF in Friedrichshafen

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Schon seit Ende Mai wird am Standort Friedrichshafen diskutiert, mit welchen Maßnahmen den deutlich reduzierten Abrufzahlen durch mehrere große Nutzfahrzeugkunden begegnet werden soll. Der Abbau von Arbeitszeitkonten, weniger Mehrarbeit, eine reduzierte Zahl an Ferienkräften sowie Kurzarbeit in bestimmten Produktionsbereichen standen im Raum – nun haben sich Unternehmen und Betriebsrat über die Sommermonate auf 20 Prozent Kurzarbeit für rund 1500 Mitarbeiter für Fertigung und Montage des TraXon-Lkw Getriebes verständigt.

„Wir gehen weiter davon aus, dass wir nach überstandener Markteintrübung auch in unserem Erfolgsprodukt TraXon wieder an die positiven Verkaufszahlen der vergangenen Jahre anknüpfen können“, sagt Dr. Jochen Witzig, seit April dieses Jahres Standortleiter für den Produktionsstandort Friedrichshafen (Betrieb N). „Aktuell zeigt die Nachfrage ein Sommerloch – der September sieht schon wieder besser aus mit Kundenaufträgen nur noch knapp unter der Normalauslastung unserer TraXon-Produktlinie.“ Unter anderem die konjunkturelle Eintrübung führt zu längeren als ursprünglich geplanten Werksferien bei mehreren wichtigen ZF Kunden. Betroffen am Nutzfahrzeuggetriebe-Produktionsstandort Friedrichshafen ist aktuell nur die TraXon-Getriebefamilie, nicht aber das Automatikgetriebe Powerline für Pick-ups und mittelschwere Lkw sowie das Busgetriebe Ecolife. Dort ist die Nachfrage weitgehend stabil, und für diese Produktlinien wird ZF in den kommenden Monaten auch Ferien- und Aushilfskräfte beschäftigen.

Die demnächst genutzte Kurzarbeit führt für die betroffenen Mitarbeiter durchschnittlich zu einem Tag weniger Arbeit pro Woche, sie haben in der Regel freitags frei. Entsprechend reduziert sich ihr Gehalt, das aber über die Kurzarbeitsregelung aufgestockt wird.

(Pressemitteilung: ZF Group)

Schlagwörter

Transparenz

Erstmals veröffentlicht
23.06.2024, 20:13 Uhr

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