Am 1. Oktober findet an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen der Defence Summit 2026 statt. Mehr als 250 Teilnehmende werden zu Diskussionen über Sicherheit erwartet.
Der von Studierenden der Zeppelin Universität (ZU) initiierte Defence Summit bringt am Donnerstag, 1. Oktober, Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Bundeswehr und Gesellschaft auf dem ZF Campus im Fallenbrunnen zusammen. Auf dem Programm stehen Keynotes, Panels, Workshops und moderierte Gespräche, bei denen auch kontroverse Fragen offen diskutiert werden sollen.
Unter dem Leitthema „Technologie. Sicherheit. Verantwortung.“ und mit dem diesjährigen Schwerpunkt „Drones & Aerospace“ beschäftigt sich die Veranstaltung mit technologischen Entwicklungen und ihren politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Konsequenzen.
Im Mittelpunkt stehen Fragen nach den Auswirkungen technologischer Entwicklungen auf die Sicherheit, ihrer Bedeutung für Europa und dem verantwortungsvollen Umgang mit ihnen. Dabei sollen wissenschaftliche, politische, wirtschaftliche, militärische und gesellschaftliche Perspektiven zusammengeführt werden.
„Sicherheit gehört zu den zentralen Zukunftsfragen unserer Zeit. Als Universität zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bringen wir Disziplinen und Perspektiven zusammen, hinterfragen vermeintliche Gewissheiten und schaffen Räume für kontroverse Debatten“, sagt ZU-Präsidentin Professorin Dr. Anja Achtziger.
Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft
Zu den Referenten aus der Wissenschaft zählen unter anderem ZU-Professor und Sicherheitsexperte Simon Koschut, Militärökonom Dr. Marcus Keupp von der ETH Zürich sowie Dr. Aylin Matlé von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).
Aus der Politik nehmen unter anderem Dr. Nils Schmid (MdB, SPD), Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, Agnieszka Brugger (MdB, Bündnis 90/Die Grünen), stellvertretende Vorsitzende der Grünen Bundestagsfraktion, und Volker Mayer-Lay (MdB, CDU), Mitglied im Verteidigungsausschuss, teil. Ebenfalls zu den Referenten zählt Dr. Danyal Bayaz (Bündnis 90/Die Grünen), Minister für Finanzen des Landes Baden-Württemberg.
Die Wirtschaft ist unter anderem durch Matthias Benz, Chief Executive Officer bei der Zeppelin Group, Johannes Müller, Head of Sustainability and Communications bei Airbus Defence and Space, sowie Dr. Harald Buschek, Chief Program Officer von Diehl Defence, vertreten.
Auch diplomatische Perspektiven werden eingebracht: S.E. Jan Tombiński, Botschafter der Republik Polen, und S.E. Jiří Čistecký, Botschafter der Tschechischen Republik, gehören ebenfalls zu den angekündigten Teilnehmern.
Studierende schaffen Raum für kontroverse Debatten
Mit dem Defence Summit wollen die Studierenden gesellschaftlich relevante Fragen aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven betrachten. Ziel ist es, verschiedene Positionen zusammenzubringen, vermeintliche Gewissheiten zu hinterfragen und einen offenen Austausch über Technologie, Sicherheit und Verantwortung zu ermöglichen.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, die sich an den Diskussionen beteiligen und eigene Perspektiven einbringen möchten.
Weitere Informationen, das vollständige Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter defence-summit.com .
(Quelle: Zeppelin Universität)