Der Nepomuk-Bildstock und ein Wegkreuz in Heggbach sind restauriert. Zahlreiche Gläubige begleiten die Segnung der historischen Glaubenszeichen an Christi Himmelfahrt.
Die restaurierten Kleindenkmäler auf dem Gelände der ehemaligen Reichsabtei Heggbach sind am Fest Christi Himmelfahrt feierlich ihrer Bestimmung übergeben worden. Der Nepomuk-Bildstock und das Wegkreuz waren in den vergangenen Jahren durch Witterungseinflüsse beschädigt worden.
Bei der Segnungsfeier versammelten sich zahlreiche Gläubige und Gäste am Bildstock St. Nepomuk. Pfarrer Ludwig Hager nahm die Segnung vor. Auch Pilgergruppen aus den umliegenden Gemeinden nahmen an der Feier teil.
Stiftung ermöglichte Restaurierung
Möglich wurde die Restaurierung durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung Wegzeichen.
„Ohne diese Förderung wäre die Umsetzung in dieser Form kaum möglich gewesen. Dafür sind wir der Stiftung Wegzeichen sehr dankbar“, betont Rosi Hörmann, Gemeindereferentin der Kirchengemeinde Maselheim und Mitglied im Seelsorge-Team der St. Elisabeth-Stiftung.
Die beiden Denkmäler seien wichtige Orte des Glaubens und der Begegnung. „Umso schöner ist es, dass sie nun wieder in neuem Glanz erstrahlen“, sagte Hörmann.
Zeichen von Glauben und Gemeinschaft
Der Bildstock erinnert an den heiligen Johannes Nepomuk, einen der bekanntesten Brücken- und Wasserheiligen Mitteleuropas. Gebete und gemeinsame Gesänge begleiteten die Segnungsfeier. Besucherinnen und Besucher legten Rosen am restaurierten Bildstock nieder.
Anschließend zog die Gemeinde zum Gottesdienst in die Kirche. Beim gemeinsamen Ausklang auf dem Kirchplatz nutzten viele Gäste die Gelegenheit zum Austausch.
Die ehemalige Reichsabtei Heggbach gehört heute zum Geschäftsbereich Teilhabe und Inklusion der St. Elisabeth-Stiftung. Die historischen Klosteranlagen prägen bis heute das kulturelle und spirituelle Leben des Ortes.
(Quelle: St. Elisabeth-Stiftung)