Mehr Frauen in Führung ZfP Südwürttemberg erneut für Chancengleichheit ausgezeichnet
Das ZfP Südwürttemberg erhält zum achten Mal das TOTAL E-QUALITY-Prädikat. Die Jury würdigt den gestiegenen Frauenanteil in Führungspositionen und weitere Maßnahmen.

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Der Frauenanteil in Führungspositionen des ZfP Südwürttemberg ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Während 2020 noch 48,5 Prozent der Führungspositionen mit Frauen besetzt waren, lag der Anteil 2023 bei 51 Prozent und beträgt inzwischen 57 Prozent. Diese Entwicklung gehörte zu den Gründen, weshalb das Unternehmen erneut das TOTAL E-QUALITY-Prädikat erhielt.
Die Auszeichnung wurde dem ZfP Südwürttemberg zum achten Mal in Folge verliehen und gilt für die Jahre 2026 bis 2028. Sie würdigt eine Personal- und Organisationspolitik, die Chancengleichheit durch konkrete Maßnahmen im Arbeitsalltag fördern soll.
Insgesamt beschäftigt das ZfP rund 4.600 Menschen, von denen 72 Prozent Frauen sind. Carmen Kremer, Beauftragte für Chancengleichheit, nahm die Auszeichnung in Erfurt entgegen. „Dass inzwischen mehr als die Hälfte der Führungspositionen im ZfP Südwürttemberg mit Frauen besetzt sind, ist eine erfreuliche Entwicklung. Sie zeigt, dass sich die kontinuierliche Arbeit für Chancengleichheit auszahlt“, erklärte Kremer.
Jury würdigt Maßnahmen für Vielfalt und Familienfreundlichkeit
Neben der Entwicklung auf Führungsebene berücksichtigte die Jury verschiedene Maßnahmen zur Förderung von Chancengleichheit und Diversität. Dazu zählen eine diskriminierungsfreie, rassismuskritische und geschlechterinklusive Kommunikation sowie die Sensibilisierung für Vielfalt bei Einführungstagen, Vorstellungsgesprächen und Weiterbildungen für Führungskräfte.
Auch die Beteiligung an der Aktion „Orange the World“ gegen geschlechtsspezifische Gewalt und eine Vortragsreihe zur Gendermedizin flossen in die Bewertung ein. Positiv beurteilte die Jury zudem die Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Schutz vor Diskriminierung und Gewalt im Fokus
Ein weiterer Bestandteil der Bewertung war das Schutzkonzept des ZfP zur Prävention, Intervention und Aufarbeitung von Missbrauch und Gewalt. Ergänzend bietet das Unternehmen Fortbildungen zu sexualisierter Belästigung, Mobbing und Diskriminierung an. Benannte Ansprechpersonen sollen Beschäftigten Orientierung und Unterstützung bieten.
Berücksichtigt wurden außerdem Angebote für unterschiedliche Beschäftigtengruppen. Dazu gehören Integrationsbeauftragte für ausländische Mitarbeitende sowie verschiedene Netzwerk- und Austauschformate.
In ihrer Gesamtbewertung hob die Jury hervor, dass das ZfP Diversitätsgerechtigkeit in mehreren Bereichen seiner Organisation berücksichtigt, entsprechende Maßnahmen kommuniziert und konkrete Ziele für die kommenden drei Jahre formuliert hat.
(Quelle: ZfP Südwürttemberg)
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Was bedeutet das?Transparenz
- Erstmals veröffentlicht
- 29.10.2026, 07:37 Uhr





