Am 1. September haben 78 junge Menschen ihren Freiwilligendienst beim ZfP Südwürttemberg begonnen. Sie sammeln Erfahrungen in verschiedenen sozialen und medizinischen Bereichen.
Insgesamt 133 neue Freiwilligendienstleistende haben sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) beim ZfP Südwürttemberg entschieden. Davon sind 78 direkt beim ZfP angestellt, während die übrigen Freiwilligen in externen Einrichtungen tätig sind.
In der ZfP-Region Donau-Riss haben 17 Freiwillige ihren Dienst begonnen. In der Region Ravensburg-Bodensee sind 42 neue Freiwillige gestartet, in der Region Neckar-Alb weitere 19.
Die Teilnehmer bringen unterschiedliche Erfahrungen und Hintergründe mit. Einige haben bereits eine Ausbildung abgeschlossen, andere möchten sich nach ihrem Schulabschluss beruflich orientieren.
Ein Teil der Freiwilligen ist für den Freiwilligendienst nach Deutschland gekommen. Zu ihren Herkunftsländern zählen unter anderem Bosnien, Vietnam, Kirgisistan und Togo.
Einführungswoche am Standort Weissenau
Am Standort Weissenau wurden die neuen Freiwilligen von Ann-Kathrin di Fronzo, pädagogische Begleitung im Freiwilligendienst, begrüßt. Sie stellte sich den Teilnehmern als feste Ansprechpartnerin vor.
Neben organisatorischen Informationen und einem Rundgang über das Gelände stand das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt des Auftakts der Seminarwoche.
Die Freiwilligen tauschten sich über ihre Erwartungen und Einsatzstellen aus. Während einige neue Freundschaften schließen und selbstbewusster werden möchten, freuen sich andere darauf, die Arbeitswelt kennenzulernen und Erfahrungen im sozialen Bereich zu sammeln.
Die Einsatzbereiche innerhalb des ZfP sind vielfältig. Sie reichen von der Kinder- und Jugendpsychiatrie über Suchtstationen und forensische Kliniken bis hin zu alterspsychiatrischen Stationen und den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM).
Erste Hilfe und Einblicke in psychische Erkrankungen
Während der Einführungswoche beschäftigten sich die Teilnehmer mit verschiedenen Themen, die sie auf ihren praktischen Einsatz vorbereiten sollen.
Dazu gehörten Erste-Hilfe-Maßnahmen, Informationen über psychische Erkrankungen sowie arbeitsrechtliche Fragen.
Den Abschluss bildete ein erlebnispädagogischer Tag, bei dem das gegenseitige Vertrauen gestärkt und gemeinsam Grenzen überwunden wurden.
Auch während ihres Freiwilligendienstes werden die Teilnehmer durch weitere Seminar- und Reflexionstage begleitet. Dabei haben sie Gelegenheit, sich regelmäßig auszutauschen und fortzubilden.
Die pädagogische Betreuung übernehmen Ann-Kathrin di Fronzo und ihre Kollegen.
Für den kommenden Sommer ist zudem eine gemeinsame Bildungsfahrt geplant, die die Freiwilligen nach Berlin, Köln und Freiburg führen wird.
Freiwilligendienst als Einstieg in die Ausbildung
Für einige Teilnehmer kann das Freiwillige Soziale Jahr oder der Bundesfreiwilligendienst auch den Einstieg in eine spätere berufliche Tätigkeit beim ZfP Südwürttemberg ermöglichen.
Nach Angaben des Unternehmens entscheiden sich viele Freiwilligendienstleistende nach ihrem Jahr dafür, eine Ausbildung beim ZfP zu beginnen.
Auch die pädagogischen Fachkräfte freuen sich darauf, die jungen Menschen während ihres Freiwilligendienstes zu begleiten.
„Es ist schön, die Teilnehmenden so eng begleiten und unterstützen zu dürfen und zu sehen, wie sie sich persönlich weiterentwickeln“, sagt Ann-Kathrin di Fronzo.
(Quelle: ZfP Südwürttemberg)