Es scheint, als ob die Zeit zwischen der SWR1-Hitparade 2023 und der aktuellen Ausgabe wie im Fluge vergangen sei. Am Montag, 21. Oktober startet die Kultsendung wieder durch.
Ab 5 Uhr werden die über 1000 meistgewählten Titel nach ihrer Platzierung gespielt. Es gibt nicht wenige Fans, die während dieser Zeit die Nacht zum Tage machen und von Beginn bis zum Schluss durchhalten. Doch noch ist es nicht so weit, die Fans können noch bis Samstag, 29. Oktober, Lieblingssongs wählen. Um 13 Uhr ist dann Schluss mit der Stimmabgabe, dann werden von SWR1 die Platzierung der Bands und Interpreten ermittelt.
Abstimmen leicht gemacht
Die Wahl ihrer Lieblingsinterpreten oder Bands fällt den Fans sicher schwerer, als für die jeweiligen Titel abzustimmen. SWR1 hat es ihren Zuhörern leicht gemacht: Unter der Webseite ist ein Suchfeld zu finden, in dem die Teilnehmer an der Abstimmung ihre Lieblingssongs, favorisierten Interpreten oder Bands eingetragen können.
Schon öffnet sich die eine Auswahl an Titeln, fünf können gewählt werden. Mit der ersten Stimmabgabe (Herzchen) werden 5 Punkte vergeben, danach weiter bis zu einem Punkt für den fünften Platz. Selbstverständlich ist auch möglich verschiedene Interpreten/Bands und deren Songs gewählt werden.
Wer landet in diesem Jahr auf Platz 1
Es ist sicher keine Überraschung, wenn sich Queen (Bohemian Rhapsodie) wieder ganz vorne behauptet. Die Band mit dem damaligen Sänger Freddy Mercury löste vor Jahren den Seriensieger Led Zeppelin (Stairway to Heaven) ab.
Ein heißer Kandidat für einen Spitzenplatz ist sicher wieder „Child in Time“ (Deep Purple). Wer es ganz genau wissen will, darf sich die Final-Party aus der Hans-Martin-Schleyer Halle nicht entgehen lassen. Ab 19 Uhr werden dort die Top Ten gespielt. Doch damit ist noch nicht Schluss, danach erfolgt eine Party mit Überraschungsgästen.

Alexander Köberlein rockt 2023 die Halle
Im letzten Jahr war es eine Sensation, dass Alexander Köberlein mit seiner neuen Band Franz Mayer Experience die Halle auf den Kopf stellte. Zunächst spielte die Band den legendären Hit „Oinr isch emmr dr Arsch“ (Schwoißfuaß) um mit dem „Drägglacha Blues“ (Grachmusikoff) weiterzumachen. Beide Formationen wurden von Köberlein gegründet und besitzen nicht nur in Oberschwaben Kultstatus.
So landete der „Arsch“ im letzten Jahr auf Platz 20, der „Drägglacha Blues“ auf Platz 328. Diesen Titeln ließ Köberlein die schwäbischen Interpretationen von „Rebell Yell“ (Iggy Pop) und Jethro Tull (Locomotive Breath) folgen. Der Auftritt von Köberlein mit Band war derart fulminant, dass die Fans außer Rand und Band waren. Die lautstark geforderte Zugabe wurde von den Moderatoren erlaubt.
Wo landen Schwoißfuaß und Grachmusikoff in diesem Jahr?
Jetzt liegt es an den Oberschwäbischen Landleuten (O-Ton des Biberacher Ex-Landrates Wilfried Steuer) und der vielen Fans im Ländle, wo sich die Bands mit Schussenrieder Wurzeln in diesem Jahr platzieren. Eine Verbesserung von Platz 20 für „Schwoißfuaß“ und einen Platz unter 300 für „Grachmusikoff“ wären nicht nur eine Freude für Nostalgiker, sondern auch für die vielen Fans, die beide Bands immer noch besitzen.