Zweite Sanierungsphase für Kloster Mehrerau in Bregenz

Zweite Sanierungsphase für Kloster Mehrerau in Bregenz
Bis zur 800-Jahr-Feier des Zisterzienserordens Wettingen-Mehrerau im Jahr 2027 soll die Gesamtsanierung des Klosters Mehrerau in Bregenz abgeschlossen sein. (Bild: Frederick Sams)

WOCHENBLATT

Die Sanierung des denkmalgeschützten Klosters Mehrerau in Bregenz geht in die nächste Etappe: Nach Abschluss der Arbeiten am ehemaligen Wirtschaftsgebäude saniert i+R ab Mai die Kirche und den Kreuzgang. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 3 Millionen Euro.

Bis zur 800-Jahr-Feier des Zisterzienserordens Wettingen-Mehrerau im Jahr 2027 soll die Gesamtsanierung des Klosters Mehrerau in Bregenz abgeschlossen sein. Die ersten Maßnahmen führte Generalunternehmer i+R im vergangenen Jahr am Osttrakt durch: Das ehemalige Wirtschaftsgebäude wurde umsichtig zum Wohnbereich umgewandelt. Dieser verfügt auch über Zimmer für betreutes Wohnen. In erster Linie ging es um eine zukunftsweisende Energieversorgung und behagliche Wohnatmosphäre für die Mönche.

„Die ältesten Teile des Klosters sind über 900 Jahre alt. Im Zentrum steht deshalb der Erhalt der geschichtsträchtigen Anlage durch eine sensible Restaurierung. Dasselbe gilt selbstverständlich auch für die anstehende Sanierungsphase, die die Restaurierung und technische Modernisierung der Abteikirche und die Erweiterung des Kreuzgangs umfasst“, erklärt Martin Epp, Geschäftsbereichsleiter i+R Bestandsbau.

Barrierefrei und zusätzliche Räumlichkeiten

Die Kirche wird in den kommenden Monaten mit einer neuen Akustikanlage und Bankheizung sowie mit einem energiesparenden Lichtsystem ausgestattet. Die Hauptorgel wird gereinigt und der Spieltisch der kleinen Orgel um einen mobilen Tisch erweitert. Aus den drei Seitenkapellen entstehen Beichträume sowie eine Reliquienkapelle. Im Zuge der Sanierung der Fenster, des Kirchenbodens und des Chorgestühls wird die Kirche auch barrierefrei.

Die Restaurierung der eindrucksvollen Portalplastik des Vorarlberger Bildhauers Herbert Albrecht aus dem Jahr 1962 steht ebenso bevor. Über dem Kreuzgang realisiert i+R ein zusätzliches Geschoss als Verbindung zwischen West- und Ostflügel mit Aufenthalts- und Meditationsräumen für Gäste. Während der Bauarbeiten steht das Refektorium für Messfeiern zur Verfügung.

(Pressemitteilung: i+R Gruppe)