Zoll prüft Gebäudereinigungsbranche

Die Gebäudereinigungsbranche ist geprägt von geringfügiger Beschäftigung und zählt zu einer der beschäftigungsstärksten Branchen, so dass der Zoll bei seiner Aufgabenwahrnehmung nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz hier einen besonderen Schwerpunkt setzt und verstärkt prüft.
Die Gebäudereinigungsbranche ist geprägt von geringfügiger Beschäftigung und zählt zu einer der beschäftigungsstärksten Branchen, so dass der Zoll bei seiner Aufgabenwahrnehmung nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz hier einen besonderen Schwerpunkt setzt und verstärkt prüft. (Bild: Zoll)

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90 Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Ulm waren am 30. November im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung bezirksweit im Einsatz.

Sie überprüften 145 Arbeitnehmer im Hinblick auf die Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten und die rechtmäßige Zahlung des gesetzlich festgelegten Mindestlohns sowie den unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld I und II und die illegale Beschäftigung von Ausländern.

Dabei gab es in 14 Fällen den Verdacht einer Mindestlohnunterschreitung. In 7 Fällen lag ein Verstoß gegen die Sofortmeldepflicht vor. Weitere Fälle bedürfen einer nachträglichen Prüfung.

Die Gebäudereinigungsbranche ist geprägt von geringfügiger Beschäftigung und zählt zu einer der beschäftigungsstärksten Branchen, so dass der Zoll bei seiner Aufgabenwahrnehmung nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz hier einen besonderen Schwerpunkt setzt und verstärkt prüft. Zu den Tätigkeiten in diesem Bereich gehören beispielsweise die Innenreinigung von Gebäuden aller Art wie Büros, Geschäfte, Wohnhäuser, Krankenhäuser oder auch Schulen.

Mit ihren kontinuierlichen Prüfungen sorgen die Beschäftigten des Zolls dafür, dass es nicht zu höheren Ausfällen von Sozialversicherungs- und Steuerbeiträgen, einer stärkeren Wettbewerbsverzerrung zu Ungunsten der Unternehmen, die sich an die gesetzlichen Vorgaben halten, oder auch einer mangelhaften Absicherung bei Krankheit, Arbeitslosigkeit oder für das Alter der Arbeitnehmer kommt.

(Pressemitteilung: Hauptzollamt Ulm)