Waghalsiges Hobby: Mann springt von Brücke in Donau und löst Großeinsatz aus

Ein junger Mann sprang bei Dunkelheit in kalte Donau und pöbelte anschließend die Retter an. Mit seiner Aktion sorgte er für einen Großeinsatz // Symbolbild.
Ein junger Mann sprang bei Dunkelheit in kalte Donau und pöbelte anschließend die Retter an. Mit seiner Aktion sorgte er für einen Großeinsatz // Symbolbild. (Bild: picture alliance / dpa | Nicolas Armer)

Am Sonntag gegen 17 Uhr ging bei der Polizei in Neu-Ulm ein Notruf ein. Passanten beobachteten, wie eine Person von der Fußgängerbrücke im Dr.-Ted-Fritsche-Weg in die rund sechs Grad C kalte Donau sprang. Sofort wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften mobilisiert.

Aufgrund der unklaren Situation erfolgte eine Alarmierung der Polizei, Feuerwehr, DLRG, Rettungsdienst und Wasserwacht. Beamte stellten auf Höhe des Edwin-Scharff-Hauses schnell fest, dass es sich um einen 29-Jährigen handelte. Dieser gab an, dass es sein Hobby ist, von Brücken zu springen und er sich so sportlich betätige und fit halte.

Kein Verständnis für sein Handeln

Hierbei war er äußerst unkooperativ und aggressiv. Ein Verständnis über sein Verhalten, den möglichen Folgen und die Auslösung eines solchen Einsatzes hatte er nicht. Insgesamt waren mehr als 60 Einsatzkräfte der verschiedensten Hilfsorganisationen im Einsatz.

Tiefe der Donau rund drei Meter

Zum Zeitpunkt des Sprunges hatte die Donau einen Wasserstand von etwa drei Meter, es war dunkel und die Außentemperatur lag bei 6 Grad. Der Mann wurde augenscheinlich nicht verletzt, wurde aber aufgrund einer möglichen Unterkühlung vorsorglich in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

(Quelle: Polizeipräsidium Schwaben Süd/West)