Volksbank Ulm-Biberach eG stellt vorläufige Zahlen des Geschäftsjahres 2023 vor

Volksbank Ulm-Biberach eG stellt vorläufige Zahlen des Geschäftsjahres 2023 vor
von links nach rechts: Stefan Hell (Vorstandssprecher) und Alexander André Schulze (stellv. Vorstandssprecher). (Bild: Volksbank Ulm-Biberach eG)

WOCHENBLATT

Beim Blick auf das Geschäftsjahr 2023 zeigten sich die Vorstände der Volksbank Ulm-Biberach im heutigen Bilanzpressegespräch überaus zufrieden. Die Bank setzt ihren Erfolgskurs der letzten Jahre nahtlos fort und sieht sich mit Blick auf die positive Entwicklung wichtiger Bilanz- und Ertragszahlen auch für die Zukunft gut aufgestellt.

Auf ihrem heutigen Bilanzpressegespräch konnten die beiden Vorstände derVolksbank Ulm-Biberach erneut durchweg positive Zahlen präsentieren. Sie zeigten sich mit den Entwicklungen überaus zufrieden. „Wir sind stolz, in den wichtigsten Positionen unserer Bilanz- und Ertragszahlen erneut ein erfreuliches Ergebnis erzielt zu haben“, freute sich Vorstandssprecher Stefan Hell. „Außerdem ging „Meine Digitale Volksb@nk“ erfolgreich an den Start und mit unserem BlueOrange-OpenAir veranstalteten wir ein Megaevent in der Region. All das war durch den engagierten Einsatz unserer rund 640 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglich, die im letzten Jahr erneut großartige Arbeit geleistet haben“.

Anhaltendes Wachstum bei Krediten und Einlagen

Trotz verhaltenen Wohnungsbaugeschäft verzeichnet die Volksbank wiederum ein solides Wachstum im Kreditgeschäft. Das bilanzielle Kreditvolumen stieg auf 3.378 Millionen Euro (Plus 3,8 Prozent). Auch 2023 hielt zinsniveaubedingt der Trend zur kurzfristigen Geldanlage weiterhin an. Dies führte zu einem Anstieg bei den Kundeneinlagen von 2,9 Prozent auf 3.358 Millionen Euro, sodass in der Bilanz erneut ein Gleichgewicht bei den Krediten und Einlagen erreicht wurde.

„Auch im Berichtsjahr hielt die Zurückhaltung im Baufinanzierungsgeschäft vor allem auf Privatkundenseite aufgrund gestiegener Zinsen sowie höherer Material- und Energiekosten weiter an. Dennoch konnten wir 1.200 Kundinnen und Kunden den Traum einer eigenen Immobilie ermöglichen. Kompensiert wurde dies aber insbesondere durch das starke Unternehmenskundengeschäft. Hier nimmt die Volksbank eine

herausragende Stellung in der Region ein. Das in langen und engen Geschäftsbeziehungen gewachsene Vertrauen trägt unsere Unternehmenskunden und uns gleichermaßen auch durch diese Zeiten“, merkte Stefan Hell an.

Gestiegener Zins- und Provisionsüberschuss

Beim Zinsüberschuss von 73 Millionen Euro und einem Provisionsergebnis von gut 40 Millionen Euro verzeichnet die Bank einen stabilen Zuwachs. „Treiber waren hier vorrangig starke Zuwächse im Auslandszahlungsverkehr sowie eine überaus positive Entwicklung im Wertpapiergeschäft“, freute sich der Vorstandssprecher. Auch im Berichtsjahr konnte das betreute Kundenvolumen erfolgreich ausgebaut werden und stieg um 5,5 Prozent auf rund 10,7 Milliarden Euro an. „In Summe ergibt sich daraus ein Betriebsergebnis vor Risikovorsorge, das sich mit knapp 41 Millionen Euro sehen lassen kann“, zeigte sich der Vorstandssprecher zufrieden.

Cost-Income-Ratio deutlich verbessert

Der Verwaltungsaufwand stieg durch ein ausgeprägtes Kostenmanagement nur leicht auf 74,4 Millionen Euro – und dies trotz kontinuierlich hoher Investitionen unter anderem für Digitalisierung, IT sowie auch in die Fort- und Weiterbildung der Mitarbeitenden. Die Cost-Income-Ratio (CIR), welche das Verhältnis von Aufwand und Ertrag beschreibt, konnte im Berichtsjahr auf 64,5 Prozent somit weiter verbessert werden (2022: 67,9 Prozent). 

3 Prozent Dividende für Mitglieder

Was die mehr als 92.000 Mitglieder besonders freuen dürfte: Auf ihre Anteile (ein Mitglied kann aktuell bis zu 50 Anteile zu je 50 Euro zeichnen) sollen sie für 2023 eine Dividende von drei Prozent erhalten. Die Erhöhung (im Vorjahr lag die Dividende bei einem Prozent) muss die Vertreterversammlung, die im Juni in schriftlicher Form erfolgt, verabschieden. „Zusammen mit unserem Mitgliederbonus, einer interessanten Kreditkartenrückvergütung sowie Mitglieder-Vorteilen bei unseren Verbundpartnern
bieten wir echte Mehrwerte“, betonte Stefan Hell.

1,2 Millionen Euro für die Region

Ein echter Mehrwert ist auch das große regionale Engagement der Genossenschaftsbank. Gemeinsam mit ihrer Volksbank-Stiftung Ulm-Biberach vergab sie im vergangenen Geschäftsjahr insgesamt über 1,2 Millionen Euro an Spenden und Sponsorings in die Region. Darunter waren auch 160.000 Euro, die im Rahmen der großen Jubiläums-Spendenaktion der Bank anlässlich ihres 160. Geburtstags vergeben wurden.

„Rund 380 Bewerbungen sind dazu im Sommer 2023 bei uns eingegangen. Das war überwältigend und zeigte zugleich, wie groß das Engagement vieler Menschen in unserer Region ist, sich für andere einzusetzen und das Thema Nachhaltigkeit kontinuierlich voranzutreiben“, so Alexander André Schulze, stellvertretender Vorstandssprecher, im Rückblick. „Es ist unsere genossenschaftliche Verantwortung und absolute Herzensangelegenheit, die wertvolle und wichtige Arbeit der vielen Vereine und gemeinnützigen Einrichtungen unserer Heimat zu fördern.“  

Bundesweite Auszeichnung für Azubi-Projekt

Ebenso am Herzen liegt der Bank das Thema Nachhaltigkeit. Bereits seit vielen Jahren ergreifen sie hierfür zahlreiche Maßnahmen und setzen bereits bei ihren Auszubildenden an. Diese haben im vergangenen Jahr am bundesweiten Wettbewerb „nextGen fürs Klima“ der Volksbanken und Raiffeisenbanken mit ihrem Projekt zum Thema Upcycling teilgenommen.

„Wir sind stolz, dass das Thema Nachhaltigkeit auch bei unseren Auszubildenden so erfolgreich Früchte trägt. Ihr Projekt „#trash_art_donation“ wurde mit dem 1. Platz ausgezeichnet. Jetzt dürfen sie sich auf eine Reise nach Berlin mit vielen ‚nachhaltigen‘ Highlights freuen“, so Alexander André Schulze. Auch nach außen, als Unterstützungsangebot für Kundinnen und Kunden hat die Bank das Thema Nachhaltigkeit weiter ausgebaut. „Wie angekündigt ist unser Selbstchecktool ‚Nachhaltigkeit‘ für Unternehmenskunden Ende 2023 an den Start gegangen. Damit kann jedes Unternehmen den eigenen aktuellen Umsetzungsstand in Sachen Nachhaltigkeit überprüfen und erhält Tipps zur weiteren Optimierung.

In den kommenden Wochen starten wir zudem mit einem CO2-Check im Online-Banking und der VR-Banking APP für unsere Privatkunden“, konnte das Vorstandsmitglied weiter berichten. Man werde auch in Zukunft alles daran setzen, das Thema Nachhaltigkeit nach innen wie nach außen kontinuierlich voranzutreiben, zeigten sich beide Vorstände einig. 

Zahlen des Geschäftsjahres.
Zahlen des Geschäftsjahres. (Quelle: Volksbank Ulm-Biberach eG)

(Pressemitteilung: Volksbank Ulm-Biberach eG)