Rund 150 Schüler begeistern sich für Medizin, Pflege, Therapie und Wissenschaft

Rund 150 Schüler begeistern sich für Medizin, Pflege, Therapie und Wissenschaft
Bringen ein Brennstoffzellen-Modellautos zum Fahren: Mädchen beim Girls' Day an der Uni Ulm. (Bild: Emma Barth/Uni Ulm)

WOCHENBLATT

Am Donnerstag, 25. April öffneten das Universitätsklinikum Ulm (UKU), die Universität Ulm und die RKU – Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm wieder ihre Türen für den Girls‘ und Boys‘ Day. Bei dem bundesweiten Aktionstag erhalten Schüler ab der fünften Klasse die Möglichkeit, verschiedene Berufe und Studienfächer kennenzulernen.

Beim Girls‘ und Boys‘ Day an Universitätsklinikum und RKU konnten Schülerinnen und Schüler einen Tag lang in die faszinierende Welt der Medizin, Informationstechnologie und Arbeit der verschiedensten Berufsgruppen im Gesundheitswesen eintauchen und in die unterschiedlichen Bereiche der Kliniken hineinschnuppern. Eine Gruppe blickte dabei dem Operationstechnischen Assistenten über die Schulter und lernte die Abläufe rund um einen Eingriff im OP kennen.

Eine andere Gruppe machte sich direkt mit Nadel und Faden daran, an einem Modell erste chirurgische Arbeiten auszuprobieren. Auch in den Bereichen Pflege und Therapie konnten die Kinder und Jugendlichen hautnah miterleben, was es bedeutet, Patienten zu versorgen, unterm Mikroskop Blut zu untersuchen oder zu üben, was bei einem Notfall zu tun ist.

Im RKU konnten Schüler gemeinsam mit Physiotherapeuten den Umgang mit einem Rollstuhl trainieren und selbst einmal testen. Die Aktionen vor Ort wurden außerdem durch ein digitales Angebot der Akademie für Gesundheitsberufe am UKU ergänzt, an welchem in diesem Jahr insgesamt über 500 Jungs aus ganz Deutschland teilgenommen und Einblicke in die Ausbildungsberufe erhalten haben.

An der Universität Ulm hatte die Ulmer 3-Generationen-Universität (u3gu) ein vielfältiges Programm für über 60 Mädchen und 10 Jungs zusammengestellt. Die Mädchen konnten unter anderem unter Anleitung der studentischen „WissenSchaffer“ selbst ein kleines Lötprojekt durchführen und ein Tic-Tac-Toe-Spiel mit nach Hause nehmen. Bei der „Sky Circuit Challenge“ galt es, eine Drohne durch einen Parcours zu manövrieren.

Im Rahmen des „Projekt H2-Wandel“ waren die Kinder und Jugendlichen aufgerufen, selbst ein Brennstoffzellen-Modellauto zum Fahren zu bringen. Neben dem Kennenlernen von verschiedenen Forschungsrichtungen und Studienfächern erhielten die Teilnehmenden außerdem die Möglichkeit, in die dualen Berufsausbildungen hineinzuschnuppern, wie sie an der Uni Ulm angeboten werden. Für die Boys gab es beispielsweise bei einer Bibliotheks-Rallye einen Einblick in die Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste.

(Pressemitteilung: Universitätsklinikum Ulm)