Soziales Engagement beim Klettern FSJ im HotzenBlock Tiengen verbindet Menschen

FSJ im HotzenBlock Tiengen verbindet Menschen
Lennard K. absolviert sein Freiwilliges Soziales Jahr in der Boulderhalle HotzenBlock in Tiengen. Dort betreut er unter anderem Schulklassen und unterstützt Kinder und Jugendliche beim Bouldern (Bild: Caritasverband)
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Ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Boulderhalle verbindet Sport mit sozialem Engagement. Lennard K. betreut im HotzenBlock Tiengen Kinder und Jugendliche.

Als Lennard K. (22) einem Zugmitfahrenden auf dem Weg zu einem Seminar von seinem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) erzählte, sorgte vor allem sein Einsatzort für Verwunderung. „FSJ in einer Boulderhalle, das geht? Zu meiner Zeit war das doch etwas Soziales“, lautete die Reaktion.

Der HotzenBlock in Tiengen war jedoch weit mehr als ein Ort für Sport und Freizeit. Neben Erwachsenen während der regulären Öffnungszeiten kamen zahlreiche Kindergärten sowie Schul- und Förderschulklassen in die Halle. Einige Kinder und Jugendliche lernten dort zum ersten Mal das Bouldern kennen – das Klettern ohne Seil in Absprunghöhe.

Verantwortung für Kinder und Jugendliche

Ein Schwerpunkt von Lennards Tätigkeit lag in der Arbeit mit diesen Gruppen. Er leitete sie an, betreute Kinder und Jugendliche und unterstützte sie bei ihren ersten Kletterversuchen.

Die neue Verantwortung war für ihn zunächst ungewohnt. „Am Anfang war ich etwas nervös“, berichtet er. Zuvor hatte er vor allem Präsentationen in der Schule gehalten. Vor einer ganzen Klasse zu stehen und Verantwortung zu übernehmen, sei deshalb anfangs eine Herausforderung gewesen.

Mit der Zeit habe er jedoch festgestellt, dass vieles leichter ist als gedacht. Besonders die gemeinsame Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen bereite ihm inzwischen große Freude.

Sein Einsatz beschränkte sich nicht auf die Betreuung der Gruppen. Lennard arbeitete regelmäßig auch hinter der Theke. Dort sammelte er Erfahrungen im Servicebereich und konnte unter anderem seine Fähigkeiten als Barista weiterentwickeln.

Seminare begleiten das FSJ

Zur praktischen Arbeit in der Boulderhalle kamen die begleitenden Seminare des Caritasverbandes. Diese seien abwechslungsreich und spannend und böten zugleich die Möglichkeit, andere Freiwillige kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen.

Der Caritasverband organisiert das gesamte Freiwillige Soziale Jahr und übernimmt administrative Aufgaben wie Arbeitsvertrag, Vergütung und Seminarplanung. Jeder Freiwillige erhält zudem eine feste Ansprechperson in der Region, die bei Fragen oder Problemen unterstützt.

Diese Begleitung nutzte Lennard auch, als er sein FSJ verlängerte. Nachdem er seinen Freiwilligen Wehrdienst vorzeitig beenden musste, wollte er sein Engagement fortsetzen. Er suchte nach einer passenden Lösung für die Zeit, bis über seinen weiteren Berufs- oder Ausbildungsweg entschieden war. Die Möglichkeit, seinen Dienst im HotzenBlock fortzuführen, erwies sich dabei als ideal.

Gemeinschaft prägt den HotzenBlock

Besonders beeindruckte Lennard das Miteinander in der Boulderhalle. „Es ist faszinierend zu sehen, wie viele unterschiedliche Menschen hier zusammenkommen“, sagt er. Unabhängig von Alter oder Erfahrung unterstützten sich die Besucher gegenseitig, arbeiteten gemeinsam an ihren Zielen und hätten dabei vor allem eines: Spaß.

Für Lennard zeigte sein Freiwilliges Soziales Jahr damit, dass soziales Engagement viele Gesichter haben kann – auch in einer Boulderhalle.

(Quelle: Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg e.V.)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.