Tourengruppe wird erfasst Drama in Schweizer Alpen: Deutscher stirbt durch Lawine
Eine Skitourengruppe ist in den Schweizer Alpen von einer Lawine erfasst worden. Für einen deutschen Alpinisten kam jede Hilfe zu spät, vier weitere Personen wurden verletzt.

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Redakteurin
Am Freitagmittag ist eine Skitourengruppe am Piz Badus in Tujetsch von einer Lawine erfasst worden. Ein deutscher Alpinist kam dabei ums Leben, vier weitere wurden verletzt.
Bei der Kantonspolizei Graubünden ging kurz nach 12 Uhr eine Lawinenmeldung von einem Mitglied der siebenköpfigen Skitourengruppe ein. Der Mann sowie ein weiteres Mitglied nahmen unverzüglich die Suche nach den fünf ganz oder teilweise Verschütteten auf.
Deutscher kann nur noch tot geborgen werden
Helikopter der Rega, von Swiss Helicopter sowie der Schweizer Luftwaffe brachten die Rettungskräfte sowie Lawinensuchhunde ins Einsatzgebiet an der Nordostflanke des Piz Badus (2.928 m). Wie es von der Kantonspolizei heißt, konnte ein deutscher Staatsbürger nur noch tot aus den Schneemassen geborgen werden.
Die weiteren vier Gruppenmitglieder erlitten leichte bis mittelschwere Verletzungen und wurden in umliegende Krankenhäuser geflogen. Zusammen mit der Staatsanwaltschaft klärt die Alpinpolizei die genauen Umstände des Lawinenunfalls ab.
Weiteres Lawinenunglück am Wochenende
In Österreich kam es am Wochenende im Bundesland Salzburg und in der Steiermark gleich zu mehreren Lawinen. Insgesamt starben acht Menschen (wir berichteten). Bei den Unglücken war ein Großaufgebot an Rettern und Helfern im Einsatz.
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- Erstmals veröffentlicht
- 19.01.2026, 13:05 Uhr





