Gmeiner-Verlag GmbH gehört zu den Preisträgen des Deutschen Verlagspreises

Gmeiner-Verlag GmbH gehört zu den Preisträgen des Deutschen Verlagspreises
Ist einer der 66 Preisträger: der Gmeiner-Verlag aus Meßkirch. (Grafik: Gmeiner-Verlag GmbH)
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Redaktion

Berlin (wb / tmy) – Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat – laut Pressemitteilung – die 66 Preisträger des dritten Deutschen Verlagspreises bekannt gegeben. Unter ihnen ist auch der Gmeiner-Verlag aus Meßkirch, der sich unter den insgesamt 366 Bewerbern befand. Wer von den Preisträgern einen der drei mit jeweils 60.000 Euro dotierten Spitzenpreise erhält, wird die Staatsministerin bei der Preisverleihung am Abend des 1. Juli in München verkünden.

Weitere 60 Verlage erwartet – so das Ministerium weiter – in der zweiten Preiskategorie ebenfalls ein dotiertes Gütesiegel, in diesem Jahr mit einer um 4000 Euro erhöhten Prämie von 24.000 Euro. Ein undotiertes Gütesiegel gibt es jeweils für drei Verlage, deren durchschnittlicher Jahresumsatz drei Millionen Euro übersteigt – zu diesen gehört Gmeiner.

Monika Grütters dazu: „Mit ihrem Gespür für Leserinnen und Leser und dem eigenen Kopf für Themen auch jenseits der ausgetretenen Pfade sorgen die kleinen, unabhängigen Verlage für eine einzigartige Vielfalt auf dem deutschen Buchmarkt. Gerade in diesen Zeiten der Krise haben sie echten Mut zum unternehmerischen Risiko bewiesen.“

Und weiter: „Dieses Engagement für das Kulturgut Buch verdient unsere besondere Anerkennung. Deshalb haben wir die Prämien des Deutschen Verlagspreises in diesem Jahr deutlich erhöht.“ Insgesamt 366 Verlage haben sich in diesem Jahr für den Deutschen Verlagspreis beworben. Damit stieg die Bewerberzahl gegenüber 334 Einreichungen im vergangenen Jahr um rund zehn Prozent an.

Entscheidende Kriterien für die Auswahl durch die unabhängige Fachjury waren – neben einem überzeugenden Verlagsprogramm – das kulturelle Engagement der Bewerber / innen, die Umsetzung innovativer Projekte oder eine außerordentlich hohe Qualität der verlegerischen Arbeit.

Der Jury – unter Vorsitz der Germanistin und Literaturkritikerin Insa Wilke – gehörten die Literaturübersetzerin Patricia Klobusiczky, der Verantwortliche für Business Development bei der Frankfurter Buchmesse Lars Birken-Bertsch, der Buchhändler und Bookstagrammer Florian Valerius, der Ressortleiter des Feuilletons der FAZ Hannes Hintermeier, der freie Hersteller und Buchgestalter Hans-Heinrich Ruta und der Literaturwissenschaftler und Leiter des Literaturhauses Hamburg, Rainer Moritz, an.