Die TSV-Handballer wehren sich nach Kräften

Die TSV-Handballer wehren sich nach Kräften
Unterliegen im Derby nach großem Kampf: Christoph Grübel und sein TSV Lindau. (Bild: TSV Lindau)
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Redaktion

Lindau – Das Heimspiel des Herrenteams des TSV Lindau in der Handball-Bezirksklasse gegen den TV Weingarten ist unter keinem guten Stern gestanden. Der halbe Rückraum befand sich immer noch in Quarantäne, Justus Klemens war privat verhindert und mit Lützelberger, Wiedrich, Knechtel und Gründl waren gleich vier Spieler angeschlagen.

Die zwei Punkte gegen starken Welfenstädter in Lindau zu behalten, sollte sich also – laut Vereinsmitteilung – als Herkulesaufgabe erweisen. Dies schlug sich auch im Spielverlauf nieder. Die Gäste erwischten den besseren Start und konnten sich schnell auf 5:2 absetzen.

Doch: Der TSV kämpfte sich immer wieder durch einen aufopferungsvoll kämpfenden Jörg Lützelberger bis auf zwei Tore heran. Beide Mannschaften lieferten sich einen harten Schlagabtausch, der auch zu der einen oder anderen Verletzungsunterbrechung führte.

Leichte Ballverluste und eine nicht ganz sattelfeste Abwehr resultierten in zu vielen einfachen Toren für die Gäste und letztendlich mussten die Lindauer einsehen, dass der TV Weingarten an diesem Abend die bessere Mannschaft zum 26:29-Endtand aus Lindauer Sicht war.

Der TSV nimmt nun hinter Weingarten den 2. Platz in der Tabelle ein und fährt nächste Woche wieder in Vollbesetzung zum Auswärtsspiel nach Blaustein. Der TSV Lindau möchte sich – laut Mitteilung – noch einmal ausdrücklich bei allen Zuschauern und Spielern bedanken, die sich vorbildlich an die Hygienevorschriften gehalten haben, obwohl diese einen Mehraufwand bedeuten.

Es spielten: Brombeis, Krüger (Tor); Lützelberger (13/8), J. Delgado (3), E. Delgado (2), Bräu (2), Knechtel, Rutschke (2), Wiedrich (2), L. Plieninger (2), Grübel, Gründl.