Die SSV-Fußballer haben einen neuen Stadionsprecher

Die SSV-Fußballer haben einen neuen Stadionsprecher
Hat sich als Stimme beim SSV verabschiedet, bleibt dem Verein aber als Fan erhalten: Hans-Peter Behm (Bildmitte). (Bild: SSV - Lucca Fundel)
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Redaktion

Ulm – Normalerweise sagt der Stadionsprecher die Spielerwechsel im Donaustadion durch, nun hat es auch auf der Position des Stadionsprechers – laut Pressemitteilung des SSV Ulm 1846 Fußball – einen Wechsel gegeben. Hans-Peter Behm wird nach 25 Jahren Ehrenamt nicht mehr als Stadionsprecher aktiv sein, sondern die Heimspiele des SSV fortan als Fan begleiten.

Sein Nachfolger wird Jürgen Ortlieb, langjähriger Radiomoderator und SSV-Fan. Hans-Peter Behm war 1996 zum ersten Mal als Stadionsprecher eingesprungen, unterstützte viele Jahre und war seit langem alleiniger Stadionsprecher. 25 Jahre war er – so der SSV Weiter – ehrenamtlich für die Spatzen tätig und engagierte sich für den Verein und die Mannschaft.

Vergangene Woche bestritt der 71-jährige sein letztes Spiel, dem Verein wird er weiterhin treu bleiben und von der Tribüne aus unterstützen. SSV-Geschäftsführerin Myriam Krüger dazu: „Wir sind Hans-Peter zu großem Dank verpflichtet. Wer eine so lange Zeit ehrenamtlich für einen Verein arbeitet verdient absoluten Respekt.“

Und weiter: „Wir möchten nun auch beim Stadionsprecher einen neuen Weg einschlagen und freuen uns, dass wir Jürgen Ortlieb dafür gewinnen konnten.“ Viel Erfahrung bringt Jürgen Ortlieb mit in sein neues Amt. 14 Jahre lang war er Morgenmoderator bei SSV-Partner Donau3FM, zuvor arbeitete er bei diversen anderen Radiosendern. Seit zwei Jahren ist Ortlieb im Ruhestand, wird nun aber die neue Stimme im Donaustadion sein.

„Der SSV Ulm 1846 Fußball liegt mir am Herzen und ich bin ja bereits einmal bei einem Pokalspiel eingesprungen, dabei wurde ich infiziert. Es hat mir enorm Spaß gemacht, ich bin ein Fußballverrückter“, sagt Jürgen Ortlieb über sein neues Engagement und fügt hinzu: „Im Team können wir hier einiges erreichen, auch wenn es nicht einfach wird, in die Fußstapfen von Hans-Peter Behm zu treten – vor ihm muss ich den Hut ziehen.“