Das Staatsarchiv Sigmaringen stellt sich vor

Das Staatsarchiv Sigmaringen stellt sich vor
Das Staatsarchiv Sigmaringen hat seinen Standort mit Magazinen, Büros, Nutzer- und Ausstellungsräumen seit 1993 im sog. Prinzenbau, dem Stadtschloss der Fürsten von Hohenzollern aus dem 19. Jahrhundert. (Bild: Volker Trugenberger)
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Redaktion

Aufgaben, Bestände und ausgewählte SchätzeFührung mit Archivdirektor Dr. Franz-Josef Ziwes

Sigmaringen – Zwischen Baden und Württemberg liegt Hohenzollern, das rund 100 Jahre zu Preußen gehörte. Der schriftliche Nachlass der Fürsten von Hohenzollern und der preußischen Behörden wird im Staatsarchiv Sigmaringen verwahrt. Auch das Schriftgut der Ministerien des Landes Württemberg-Hohenzollern, einiger oberschwäbischer Herrschaften sowie südwürttembergischer Behörden gehört zu den historischen Beständen. Heute ist das Staatsarchiv Sigmaringen das für die staatlichen Einrichtungen im Regierungsbezirk Tübingen zuständige Archiv.

Das Archiv verwahrt nicht nur historische Dokumente, sondern ist auch in einem historischen Gebäude untergebracht. Dieses wurde im 19. Jahrhundert als Wohnsitz für Mitglieder des fürstlichen Hauses Hohenzollern errichtet. Das Land Baden-Württemberg hat das fürstliche Palais in einen Archivzweckbau umgebaut. Dabei wurden die Repräsentationsräume wie Gartensaal, Spiegelsaal, Schwarzer Saal oder Kapelle liebevoll restauriert.

Am Dienstag, 10. Mai 2022, 18 Uhr, bietet das Staatsarchiv Sigmaringen (Karlstraße 1 + 3, 72488 Sigmaringen) mit dem Kreiskulturforum Sigmaringen eine Führung im Rahmen des kreisweiten Kulturschwerpunkts „Archive und Bibliotheken“ an.

Dabei werden nicht nur die Repräsentationsräume besichtigt, sondern auch authentische Originaldokumente aus zehn Jahrhunderten südwestdeutscher Geschichte präsentiert. Die Besucher erhalten ferner einen Einblick in die Arbeitsweise eines modernen Archivs.

Es besteht die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung beim Kreiskulturamt (Tel. 07571/102-1141, E-Mail: kultur@lrasig.de) gebeten.

(Pressemitteilung: Landkreis Sigmaringen)