„Upskirting“ auf der Wiesn: 63-jähriger Spanner filmt heimlich unter Frauenröcke

Schon wieder wurde ein Spanner auf dem Münchner Oktoberfest auf frischer Tat ertappt.
Schon wieder wurde ein Spanner auf dem Münchner Oktoberfest auf frischer Tat ertappt. (Bild: picture alliance / Josef Wildgruber | Josef Wildgruber)

Auf dem Oktoberfest ist Taschendiebfahndern ein 63-jähriger Mann aus München aufgefallen, der mit einer versteckten Kamera Frauen unter die Röcke gefilmt hat.

Erst letzte Woche wurde ein US-Amerikaner dabei erwischt, wie er Männer beim Pinkeln filmte und die Aufnahmen ins Netz stellte.

Spanner auf dem Vormarsch

Upskirting“ ist strafbar und bedeutet, dass jemand einer Frau unter den Rock fotografiert oder filmt und dabei Aufnahmen von Po, Genitalien oder Unterwäsche macht. Meist bekommen die Betroffenen das nicht einmal mit.

Heimlich Aufnahmen gemacht

Der 63-Jährige filmte mit einer versteckten Kamera im Bereich der Schaustellerstraße mehreren Frauen gezielt. Er wurde kontrolliert und festgenommen.

Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen der Verletzung des Intimbereichs durch Bildaufnahmen eingeleitet. Die benutzte Kamera wurde sichergestellt. Der Tatverdächtige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Strafe kann drohen

Da „Upskirting“ (§ 184k Strafgesetzbuch) strafbar ist, kann eine Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren drohen.

(Quelle: Polizeipräsidium München)