Extremwetterereignisse, Naturkatastrophen und eine zu-nehmend angespannte sicherheitspolitische Lage stellen den Zivil- und Bevölkerungsschutz in Deutschland vor neue Herausforderungen. Um im Ernstfall schnell und effektiv helfen zu können, ist eine enge Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen entscheidend.
Im Rahmen des diesjährigen Jahresthemas "Einsamkeit" des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege setzen die Ortsverbände des Technischen Hilfswerks (THW) aus Lindenberg und Kempten gemeinsam mit den Gesundheitsregionenplus Lindau und Kempten-Oberallgäu sowie der AOK Direktion Kempten-Oberallgäu-Lindau ein starkes Zeichen gegen Einsamkeit.
Über 70 Jahre Bestehen – das THW Weingarten feiert mit dem Tag der offenen Tür auch ein großes Jubiläum. In den letzten sieben Jahrzehnten hat sich der Ortsverband stetig weiterentwickelt. Und spätestens seit dem Hochwasser im Ahrtal ist klar – das ist auch dringend nötig.
Um für Starkregen und Hochwasser besser gerüstet zu sein und Umweltschäden durch mit Heizöl verschmutztes Wasser zu verhindern, hat der Biberacher Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW) einen mobilen Ölabscheider gekauft.
Lindau - Nach dem Tankvorgang am Mittwochvormittag hatte ein Omnibusfahrer offensichtlich vergessen, den Tankdeckel ordnungsgemäß zu schließen. In der Folge schwappten, ausgehend von der Tankstelle, insbesondere in Kurvenbereichen immer wieder Betriebsstoffe auf die Fahrbahn.
Weingarten (dpi) Am Freitag feierte das THW Weingarten mit vielen prominenten Gästen aus Politik und von Hilfsorganisationen die Ernennung von Nathalie Brandes als neue Ortsbeauftragte.
Mit rund 80.000 freiwilligen Helferinnen und Helfern im Technischen Hilfswerk (kurz: THW) werden tagtäglich gefährliche Einsätze bestritten. Es geht um Menschenleben - egal ob im Bevölkerungsschutz oder der Gefahrenabwehr.
Weingarten/Augsburg (dpi) - Kevin Kärcher ist seit 1998 beim Technischen Hilfswerk in Weingarten ehrenamtlich tätig. Er und zwei weitere Einsatzkräfte waren bei einem Brand eines historischen Gebäudes im Einsatz. Im Gespräch mit dem WOCHENBLATT erzählt er exklusiv, welche Herausforderungen der Einsatz mit sich brachte.
Eineinhalb Stunden hat Biberachs OB Zeidler nach eigenem Bekunden in der Nacht zum Donnerstag geschlafen – ihm erging es wie vielen anderen: Rund 1800 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK und Technischem Hilfswerk bekämpften stundenlang und teilweise immer noch die Folgen des Unwetters von Mittwochabend.
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