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Denkmalpflege und Sanierung Stadtfriedhof Biberach: Sanierung wird vorbereitet

Wege, Teiche und Rohrleitungen am Stadtfriedhof Biberach sind zunehmend sanierungsbedürftig. Der Bauausschuss hat nun eine Voruntersuchung für rund 35.000 Euro beschlossen.

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Zahlreiche Grabstätten mit Grabsteinen und Blumenschmuck auf dem Biberacher Stadtfriedhof zwischen herbstlich gefärbten Bäumen.
Eine Voruntersuchung soll erste Erkenntnisse liefern, wie die Zukunft des Biberacher Stadtfriedhofs aussehen kann. (Bild: Stadt Biberach)

Der denkmalgeschützte Stadtfriedhof in Biberach ist zunehmend sanierungsbedürftig. Eine Voruntersuchung für rund 35.000 Euro soll klären, wie die 18 Hektar große Anlage langfristig erhalten und weiterentwickelt werden kann.

Nach mehr als 60 Jahren zeigen sich am Biberacher Stadtfriedhof zunehmend Schäden an Wegen, Teichen und der technischen Infrastruktur. Besonders die Weiher- und Teichanlagen sowie das Wegenetz verursachen steigende Unterhaltungskosten. Auch an der Entwässerung und den unterirdischen Rohrleitungen häufen sich Schäden.

Der Bauausschuss hat deshalb beschlossen, eine denkmalpflegerische Voruntersuchung in Auftrag zu geben. Sie soll die Grundlage für ein sogenanntes Parkpflegewerk bilden, das die langfristige Erhaltung, Pflege und Weiterentwicklung der denkmalgeschützten Parkanlage regelt.

Denkmalgeschützte Anlage mit langer Geschichte

Der 18 Hektar große Stadtfriedhof dient nicht nur als Begräbnisstätte, sondern ist zugleich eine denkmalgeschützte Parkanlage. Entworfen wurde er 1960 von Günther Grzimek, zu dessen bekanntesten Werken der Olympiapark in München zählt. Zwei Jahre nach der Planung wurde der Friedhof 1962 in Betrieb genommen.

Wolfgang Winter, Leiter des Bauverwaltungsamts, erläuterte im Bauausschuss, dass die Unterhaltungskosten in den vergangenen Jahren gestiegen seien. Die geplante Untersuchung soll nun aufzeigen, welche Sanierungsmaßnahmen erforderlich sind und wie die Anlage künftig denkmalgerecht gepflegt werden kann.

„Wir wollen dabei auch an die Idee Günther Grzimeks anknüpfen und die Anlage in seinem Sinne weiterentwickeln“, erklärte Winter.

Voruntersuchung kostet rund 35.000 Euro

Mit der denkmalpflegerischen Voruntersuchung soll das Büro Hofmann & Dietz aus Irsee beauftragt werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 35.000 Euro.

Die Ergebnisse sollen als Grundlage für Förderanträge, künftige Pflegekonzepte und konkrete Detailplanungen dienen. Ziel ist es, den Stadtfriedhof langfristig zu erhalten und unter Berücksichtigung seines Denkmalschutzes weiterzuentwickeln.

Der Bauausschuss stimmte der Voruntersuchung bei vier Enthaltungen zu.

(Quelle: Stadt Biberach)

Schlagwörter

Transparenz

Erstmals veröffentlicht
23.10.2026, 13:12 Uhr

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