Immer mehr junge Frauen entscheiden sich für eine Ausbildung im Handwerk. Im Gebiet der Handwerkskammer Ulm sind inzwischen 21 Prozent der Auszubildenden weiblich. Allein im Jahr 2025 haben 603 junge Frauen zwischen Ostalb und Bodensee eine handwerkliche Lehre begonnen (Vorjahr: 586). Damit wächst ihr Anteil weiter – auch in Berufen, die lange als männerdominiert galten.
Im Gebiet der Handwerkskammer Ulm hat es im Gesamtjahr 2023 erneut mehr Betriebsgründungen als -schließungen gegeben: Die Zahl der Mitgliedsbetriebe zwischen Ostalb und Bodensee ist damit um 337 auf 20.460 gestiegen (plus 1,7 Prozent). Damit hat sich der positive Trend der letzten Jahre fortgesetzt.
Die Geschäftslage in den Handwerksbetrieben zwischen Ostalb und Bodensee hat sich in den Wintermonaten eingetrübt – die wirtschaftliche Entwicklung wird Anfang 2024 insbesondere durch die Krise am Bau ausgebremst.
Besuch aus Berlin, respektive Laupheim, hatte am Mittwoch Ochsenhausens Bürgermeister Philipp Bürkle: die Grünen-Abgeordnete Anja Reinalter machte Station in der Rottumstadt. Gemeinsam mit dem Stadtoberhaupt besuchte sie den jungen Handwerksbetrieb „Hamppwerk“ im Zentrum der Stadt.
Über 120.000 Beschäftigte, knapp 8.000 Azubis und rund 20.000 Handwerksbetriebe versorgen die Menschen zwischen Ostalb und Bodensee mit wichtigen Handwerksleistungen.
Mehr als 3.400 der insgesamt über 20.000 Handwerksbetriebe zwischen Ostalb und Bodensee stehen in den kommenden Jahren altersbedingt zur Übergabe an – das sind gut 17 Prozent aller Betriebe dieser Region.
Die aktuelle Geschäftslage im regionalen Handwerk sieht gut aus. Sieben von zehn Handwerksbetrieben sind mit ihrer Geschäftslage zufrieden. Dabei gibt es allerdings Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen.
Rund 600 Schüler haben zwischen Ostalb und Bodensee am landesweiten Schülerwettbewerb MeisterPower teilgenommen. Aus dem Gebiet der Handwerkskammer Ulm sind in diesem Jahr Schüler von der Realschule Erbach sowie drei allgemeinbildende Gymnasien ausgezeichnet worden.
Rund 600 Bildungspartnerschaften konnten bislang im Ulmer Kammergebiet zwischen Ostalb und Bodensee mit allgemeinbildenden Schulen in der Region geschlossen werden.
Besser als erwartet fielen die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage im Handwerk in den Landkreisen Konstanz, Waldshut, Rottweil, Tuttlingen und im Schwarzwald-Baar-Kreis aus. Grund hierfür dürften die deutlich gesunkenen Großhandelspreise für Energie und die anhaltende Nachfrage nach energiesparender Haustechnik sein.
Zu Beginn dieses Jahres wurde der Anstieg der Energiekosten in den regionalen Handwerksbetrieben nicht gestoppt. Im Gegenteil: Viele Betriebe im Gebiet der Handwerkskammer Ulm, die im vergangenen Jahr noch über Bestandsverträge mit niedrigen Bezugspreisen für Strom und Erdgas verfügten, müssen seit Januar deutlich höhere Kosten tragen.
Für jede junge Frau und jeden jungen Mann dürfte dieser Moment wohl einer der wichtigsten in ihrem oder seinem Berufsleben sein: die feierliche Übergabe der Gesellenbriefe zum Ende der Ausbildung.
Ulm - Einen Tag in der Schreinerei Holz bearbeiten, dem Kfz-Mechatroniker beim Auto reparieren über die Schulter schauen, oder die grazile Feinarbeit eines Hörakustikers kennenlernen: Jugendliche blicken im Rahmen der Praktikumswochen in über 130 spannende Handwerksberufe.
Blitzumfrage der Handwerkskammer Ulm: Handwerksbetriebe von Preissteigerungen und Rohstoffverknappung betroffen – große Hilfsbereitschaft und Solidarität mit der Ukraine
Ulm - 2.728 junge Menschen haben sich von der Ostalb bis zum Bodensee im Jahr 2021 für eine Ausbildung im regionalen Handwerk entschieden. Sie erlernen nun ihren Handwerksberuf in einem von 3.625 ausbildenden Handwerksbetrieben im Gebiet der Handwerkskammer Ulm.
Ulm - Mehrere Tausend Handwerksbetriebe zwischen Ostalb und Bodensee sind durch den Lockdown im Frühjahr 2020 unverschuldet in Not geraten. Zu den Gewerken, die damals am stärksten betroffenen waren, gehören insbesondere Friseursalons, Kosmetikstudios, Kfz-Betriebe, Gebäudereiniger, Elektrotechniker, Fliesenleger, Bäcker und Fotografen. Sie haben über die Handwerkskammer Ulm die Corona-Soforthilfe der L-Bank beantragt. Nun werden diese Betriebe in einem Schreiben zur ‚Rückmeldung‘ aufgefordert.
Ulm - Handwerkerinnen und Handwerker sind Problemlöser — und das nicht nur auf den Baustellen. Materialknappheit, steigende Rohstoffpreise, strenge Hygieneauflagen und verändertes Kundenverhalten haben sie in den vergangenen Monaten kreativ werden lassen.
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