Zum Inhalt springen
Werbemöglichkeiten
Stellenmarkt

VfB-Volleyballer kehren in die Erfolgsspur zurück

Lesezeit 3 Minuten
Zeigen ein ganz anderes Gesicht als zuletzt: die Volleyballer des VfB Friedrichshafen.
Zeigen ein ganz anderes Gesicht als zuletzt: die Volleyballer des VfB Friedrichshafen. (Bild: Günter Kram)

Friedrichshafen – Nach dem 3:0-Sieg am Samstagabend gegen den TSV Haching-München holte sich der VfB Friedrichshafen am Sonntag in der Volleyball-Bundesliga einen weiteren glatten 3:0-Erfolg (25:22, 25:12, 25:17) im Münchener Audi Dome.

Gegen verletzungsbedingt dezimierte WWK Volleys hatten die Häfler – laut Vereinsmitteilung – zu jeder Zeit das Spiel in der Hand und waren vor allem im Aufschlag und im Block dominant. Mit sechs Punkten aus zwei Begegnungen kletterte der VfB Friedrichshafen ein gutes Stück in der Tabelle nach oben.

Der Sieg am Samstagabend gegen den TSV Haching-München kam – so der VfB weiter – zur rechten Zeit. Nach einem wackligen Auftaktsatz, den die Häfler am Ende mit 25:21 nach Hause brachten, folgten zwei souveräne Durchgänge mit 25:16 und 25:7.

Ein wenig habe Cheftrainer Mark Lebedew nur an der Taktik seines Teams schrauben müssen und schon war der VfB zurück auf dem Feld, den auch die 15 mitgereisten Fans erwartet hatten. Der Block funktionierte und auch der Druck im Aufschlag war da. Haching konnte am Ende nur zuschauen.

Keine 24 Stunden später habe aber die eigentliche Aufgabe des Wochenendes auf den VfB gewartet. Ein paar Kilometer weiter mussten die Häfler Volleyballer im Münchner Audi-Dome gegen die WWK Volleys Herrsching ran. In der Vorbereitung hatte der VfB noch mit 0:3 gegen die Bayern vom Ammersee verloren.

Schnell war jedoch klar, dass Kapitän Dejan Vincic nun mit einer anderen Truppe unterwegs war. Als Daniel Muniz das frühe Ass zum 5:3 schlug, jubelte die Bank. Denn Lebedew und Co. wussten, wie wichtig ein solider Start in die Partie war.

Friedrichshafen war hellwach und schlug mit viel Druck und großer Souveränität auf. Daraus resultierten entweder direkte Aufschlagpunkte, oder die Chance zum Block – wie für Marcus Böhme zum 15:14. Und auch auf der anderen Seiten konnten die Häfler sich auf den Aufschlag verlassen.

Gleich vier Mal landete das Service der Heimmannschaft im Aus oder im Netz (16:16, 18:18). Es brauchte den Schlusssprint und den zog Muniz an. Der Brasilianer schnappte sich Luuc van der Ent (20:18) und bereitete mit einem sehenswerten Angriff den Satzball vor (24:21). Und der stark aufspielende Simon Hirsch vollstreckte (25:22).

Herrsching hatte sich gegen zuletzt schwächelnde Häfler wohl mehr versprochen und wirkte gebrochen. Keine zwei Minuten Spielzeit und der VfB führte mit 4:1 im zweiten Satz. Böhme blockte Jori Mantha (12:8) und Cacic durfte blockfrei das Spielgerät vier Meter hinters Netz donnern (14:8).

Als der Montenegriner dann auch noch seinen Aufschlag über die Netzkante ins Herrschinger Felds tropfen ließ (16:8), wurde es still im Audi-Dome. Ein Ass von Hirsch (20:11) machte es noch deutlicher, ein weiteres von Muniz (24:12) brachte den Matchball. Wieder war es Hirsch, der den Sack für Friedrichshafen zumachte (25:12).

Es sei eine Freude gewesen, dem Häfler Team zuzuschauen – zumindest, wenn man es mit den Gästen hielt. Denn auch der dritte Durchgang wurde klar von den Häflern dominiert. Muniz blockte Samuel Jeanlys direkt vor die Füße (8:6) und auch sonst war Friedrichshafen im Aufschlag, Block und Angriff überlegen.

Cacic machte auch nach schwierigem Ball den Punkt (11:8), Böhme wartete lange auf den Hinterfeld-Angriff und holte ihn von der Netzkante (16:9). Dejan Vincic lieferte mit einem einhändigen Block noch einen für die Galerie. Den letzten Punkt machte aber auch in diesem Satz Diagonalangreifer Simon Hirsch (25:17).

„Wir haben an diesem Wochenende endlich anders Volleyball gespielt als in den vergangenen Wochen“, kommentierte ein erleichterter Marcus Böhme. „Das Spiel am Samstag war sehr wichtig für uns, dass wir auch gegen die starken Herrschinger bestehen konnten. Mit den sechs Punkten sind wir einfach sehr glücklich.“

Schlagwörter

Transparenz

Erstmals veröffentlicht
01.11.2021, 10:01 Uhr
Letzte Aktualisierung
28.12.2022, 09:18 Uhr

Mehr zum Thema und aus Sport