Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten auf 131,8 gesunken

Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten auf 131,8 gesunken
Eine Laborantin sortiert Proben. (Christophe Gateau/dpa/Archivbild)
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Redaktion

Stuttgart (dpa/lsw) – Die Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten ist am Dienstag weiter gesunken: Im landesweiten Schnitt wurde innerhalb der vergangenen Woche bei 131,8 von 100 000 Einwohnern eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte.

Am Vortag hatte der Wert bei 140,6 gelegen, vor einer Woche bei 161,3.

33 der 44 Regionen lagen noch über dem Wert von 100 Ansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche – zwei weniger als am Vortag. Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin im Zollernalbkreis mit 236,1 und am niedrigsten mit 49,8 im Main-Tauber-Kreis.

Das Land will den Betrieb von Biergärten und Außengastronomie sowie Hotels in weniger pandemiebelasteten Stadt- und Landkreisen erlauben, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in diesen Regionen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen stabil unter 100 Fällen pro 100 000 Einwohner und binnen einer Woche liegt. Beschlossene Sache ist das aber noch nicht.

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Baden-Württemberg seit Beginn der Pandemie stieg um 2557 auf 470 522 Fälle. Inzwischen sind 9608 Menschen an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit gestorben – 43 mehr als am Vortag. Als genesen gelten geschätzt 417 749 Menschen (plus 2831).

In Baden-Württemberg sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts bisher 32,6 Prozent der Bevölkerung einmal gegen das Virus geimpft worden. Eine zweite Schutzimpfung, die bei manchen Wirkstoffen nötig ist, haben 9,2 Prozent erhalten; sie gelten damit als vollständig geimpft. (Stand 11. Mai, 11.00 Uhr)

88,9 Prozent der nutzbaren 2434 Intensivbetten im Land sind laut Landesgesundheitsamt und nach Daten des Divi-Intensivregisters derzeit belegt. Dieser Wert ist wichtig, um die Auslastung des Gesundheitssystems beurteilen zu können. Solche Betten werden auch nicht nur für Covid-19-Patienten mit schweren Verläufen gebraucht, sondern ebenso für andere gravierende Erkrankungen.