Zum Musikschulfest in Tuttlingen: Erstmals wieder größere Delegation aus Draguignan zu Gast

Zum Musikschulfest in Tuttlingen: Erstmals wieder größere Delegation aus Draguignan zu Gast
Oberbürgermeister Michael Beck und sein französischer Amtskollege, Richard Strambio, sowie ehemaliger Vorsitzender der Partnerschaftskommission Draguignan, Dr. Hans Roll, beim Fassanstich auf dem Honberg. (Bild: Stadt Tuttlingen)

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Am vergangenen Wochenende war anlässlich des Musikschulfests erstmals nach der Corona-Zeit wieder eine größere Delegation aus der französischen Partnerstadt Draguignan zu Gast in Tuttlingen.

Teil der 19-köpfigen Gruppe waren acht Musiker, die das gesamte Wochenende musikalisch mitgestaltet haben – vom Fassanstich auf dem Honberg, über das Musikschulfest am Samstag, bis hin zum Gottesdienst der Fairen Woche am Sonntag. Auch die Stadtspitze Draguignans war nach Tuttlingen gekommen, um an den intensiven Austausch vor 2020 wieder anzuknüpfen.

Bei allen sich bietenden Gelegenheiten spielte die Musikgruppe „Les durs aux cuivre“, zu Deutsch „Die Harten aus Blech“, eine aus Musikschullehrern der Städte Draguignan und Frejus bestehende Band am vergangenen Wochenende in Tuttlingen. Sehr zur Freude der in der Partnerschaft engagierten Personen auf deutscher und französischer Seite, denn eine Intensivierung des Kontakts der Konservatorien beider Städte war schon seit Längerem ein großes Ziel der Städtepartnerschaft.

Nachdem dieses durch Corona ausgebremst worden war, war das vergangene Wochenende eine fruchtbare Fortsetzung der im vergangenen Jahr geknüpften Erstkontakte.

Erstmals seit der durch die Corona-Krise entstandenen Zwangspause der Partnerschaftsaktivitäten waren auch Draguignans Oberbürgermeister, Richard Strambio, und die erste Bürgermeisterin, Christine Premoselli, sowie weitere Vertreter des Gemeinderats wieder in Tuttlingen zu Gast. Dazu fand Richard Strambio deutliche Worte: „Dieses lebendige Wochenende zeigt, wie lebendig die Partnerschaft weiterhin ist.“

Auch Oberbürgermeister Michael Beck verlieh seiner Freude darüber Ausdruck: „Es tut, sich nach dieser langen Pause wieder zu sehen  und zu wissen, dass wir in diesen schwierigen Zeiten gute Freunde in Europa haben.“

Letztendlich waren sich die Verantwortlichen einig, von der Zwangspause war in der Herzlichkeit der Partnerschaft und der Verbundenheit der beiden Städte nicht das geringste zu spüren. Und die Austausche und Aktivitäten beider Städte gehen mit Volldampf weiter – das Stadtfest in Tuttlingen im September, die Eröffnung des „Musée des beaux arts“ in Draguignan im November und das große Jubiläum in Tuttlingen Ende Mai kommenden Jahres sind die nächsten Termine der deutsch-französischen Freundschaft.

(Pressemitteilung: Stadt Tuttlingen)