Solarstromplanung in Tuttlingen beginnt

Solarstromplanung in Tuttlingen beginnt
Unterschiedlich ausgerichtet: Die leicht hügeleige Topographie am Hasenholz ermöglicht es, die PV-Anlage so zu bauen, dass sie zu unterschiedlichen Tageszeiten gute Erträge liefert. (Bild: Stadt Tuttlingen)

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Startschuss für die PV-Anlage im Hasenholz: In seiner Sitzung am Montag fasste der Gemeinderat den Aufstellungsbeschluss für den entsprechenden Bebauungsplan. Ab 2025 soll die Anlage Strom für bis zu 1500 Haushalte erzeugen.

Bis 2009 war das Gebiet am südöstlichen Stadtrand eine Bauschutt- und Erddeponie, seither liegt das Gelände brach. Künftig wird das Gebiet ein zentraler Standort für die Erzeugung regenerativer Energie: In direkter Nachbarschaft zur Hackschnitzelanlage, die derzeit schon geplant wird, soll nun auch eine großflächige PV-Anlage entstehen. „Wir bauen eine 6 Megawatt-Anlage im Wald – und müssen dafür keinen einzigen Baum fällen“, stellte OB Michael Beck zufrieden fest.

In seiner Sitzung am Montag machte der Gemeinderat nun den ersten konkreten Schritt: Er beschloss, einen entsprechenden Bebauungsplan aufzustellen, der auf dem ehemaligen Deponiegelände Energieerzeugung zulässt. Parallel wird die Anlage auch bereits geplant, für 2024 sind auch bereits 7 Millionen Euro in den Haushalt eingestellt. Die Anlage mit einer Leistung von 6 Megawatt Peak soll auf einer Fläche von rund 6 Hektar gebaut werden und bis zu 1500 Haushalte mit Strom versorgen. Idealerweise wird sie 2025 ans Netz gehen.

(Pressemitteilung: Stadt Tuttlingen)