Auf der Heuneburg führt eine Sonderführung am Samstag, 5. September, ab 11 Uhr in die Lebenswelt der Eisenzeit. Im Mittelpunkt stehen Lebenswege und Schicksale damaliger Bewohner.
Um 550 vor Christus gehörte die Heuneburg zu den bedeutendsten Zentren nördlich der Alpen. Rund 5.000 Menschen fanden dort eine Heimat. Als wichtiger Handels- und Siedlungsplatz an der Donau eröffnete die Heuneburg unterschiedliche Lebenswege – von Angehörigen der Oberschicht bis hin zu Handwerkerinnen und Handwerkern.
Forschung gibt Einblicke in den Alltag
Dank moderner archäologischer Forschungsmethoden gewinnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler heute immer tiefere Einblicke in die Lebenswelt der Menschen dieser Zeit. Die Sonderführung „Wer wir waren, wer wir sind – Vom Leben auf der Heuneburg“ greift diese Erkenntnisse auf und erzählt von den Schicksalen einzelner Menschen, die einst dort lebten.
Dabei begegnen die Gäste den Fürstinnen vom Bettelbühl und folgen den Spuren antiker Grabräuber. Archäologische Funde und aktuelle Forschungsergebnisse zeichnen ein facettenreiches Bild vom Alltag, von Hoffnungen und Herausforderungen sowie vom Zusammenleben in der eisenzeitlichen Siedlung.
Sonderführung dauert 90 Minuten
Die Sonderführung beginnt am Samstag, 5. September 2026, um 11 Uhr und dauert 90 Minuten. Der Preis inklusive Eintritt beträgt für Erwachsene 12,50 Euro, Ermäßigte zahlen 6,30 Euro.
Die Heuneburg – Stadt Pyrene, Heuneburg 1–2, 88518 Herbertingen-Hundersingen, ist vom 1. April bis 1. November dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Informationen gibt es unter Tel. +49 (0) 75 86 895 94 05, per E-Mail an [email protected] sowie unter heuneburg-pyrene.de und schloesser-und-gaerten.de.
(Quelle: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg)