Große Feuerwehr-Suchaktion! Jugendliche im Seepark Pfullendorf eingebrochen?

Jugendliche im Seepark Pfullendorf eingebrochen?
Zahlreiche Rettungskräfte waren am Freitagabend bei einer großen Suchaktion im Einsatz. (Bild: Reinert / swd-medien.de)
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Ein besorgniserregender Vorfall hat am Freitagabend an einem Badesee nahe des Seeparks bei Pfullendorf einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften ausgelöst. Eine Anruferin meldete gegen 18 Uhr vier Personen, die sich weit draußen auf einer Eisfläche des Sees befanden und plötzlich verschwunden seien. Es blieb unklar, ob die Personen ins Eis eingebrochen waren.

Großeinsatz mit Drohnen, Tauchern und Bootseinheit

Nach Eintreffen der Polizei wurde zunächst die Feuerwehr hinzugezogen, die mit einer Drohne das Gewässer absuchte. Die Drohne identifizierte mögliche Einbruchstellen im Eis. Daraufhin wurden eine Bootseinheit und Taucher der Wasserrettung alarmiert. Ebenso kamen Fließwasserretter zum Einsatz.

Die Taucher untersuchten insgesamt sechs verdächtige Stellen im Eis, die potenzielle Einbruchstellen hätten sein können. Doch weder diese noch andere Bereiche lieferten Hinweise auf Personen, die sich noch im See befinden könnten. Gegen 22 Uhr wurde die Suche schließlich ergebnislos abgebrochen.

(Bilder: Reinert / swd-medien.de)

Keine Vermissten gemeldet – Polizei geht von eigenständigem Verlassen aus

Laut Polizei gibt es aktuell keine Hinweise auf Vermisstenfälle in der Region. Die Polizei geht daher davon aus, dass die gemeldeten Personen die Eisfläche eigenständig verlassen haben. Es wird von keiner weiteren Gefährdung ausgegangen.

Dringender Appell von Polizei, Feuerwehr und Bürgermeister

Polizei, Feuerwehr und der Bürgermeister Ralph Gerster von Pfullendorf richten einen eindringlichen Appell an die Bevölkerung: Eisflächen sind nicht sicher und dürfen nicht betreten werden. „Es besteht Lebensgefahr“, so die eindringliche Warnung.

Die Behörden fordern die vier gemeldeten Personen auf, sich beim Polizeirevier Pfullendorf zu melden. Es drohen keine Konsequenzen oder Kosten. „Es geht allein um die Sicherheit aller Beteiligten“, betont die Polizei.

Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte an der Suchaktion beteiligt. Eine Fortsetzung der Suche ist nicht geplant.

(Quelle: SWD)