RWU: Aus Heizöllager wird Labor

V.l.: Prof. Dr. Wolfgang Engelhardt, Leiter des Studiengangs Maschinenbau; Rektor Prof. Dr. Thomas Spägele; Thomas Pehle, Abteilungsleiter Hochbau im Amt für Vermögen und Bau Ravensburg; Prof. Dr. Theresa Breckle, Professorin für Fertigungstechnik mit Schwerpunkt Additive Fertigung; Michael Blockus, Architekt und Bauleiter vom Amt für Vermögen und Bau Ravensburg; Prof. Dr. Thomas Glogowski, Dekan der Fakultät Maschinenbau.
V.l.: Prof. Dr. Wolfgang Engelhardt, Leiter des Studiengangs Maschinenbau; Rektor Prof. Dr. Thomas Spägele; Thomas Pehle, Abteilungsleiter Hochbau im Amt für Vermögen und Bau Ravensburg; Prof. Dr. Theresa Breckle, Professorin für Fertigungstechnik mit Schwerpunkt Additive Fertigung; Michael Blockus, Architekt und Bauleiter vom Amt für Vermögen und Bau Ravensburg; Prof. Dr. Thomas Glogowski, Dekan der Fakultät Maschinenbau. (Bild: Christoph Oldenkotte)

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Das ehemalige Heizöllager der RWU wurde zum Labor umgebaut. Wo früher Platz war für 80.000 Liter Öl, arbeitet nun die Fakultät Maschinenbau der RWU an der additiven Fertigung.

Weingarten – Das ehemalige Heizöllager der Hochschule Ravensburg-Weingarten wurde zum Labor umgebaut. Nun hat das Amt für Vermögen und Bau den Raum in seiner neuen Funktion an die Hochschule übergeben. Wo früher zwei Öltanks mit je 40.000 Liter Fassungsvermögen standen, arbeitet nun die Fakultät Maschinenbau der RWU an der additiven Fertigung.

„Zwei Dinge waren aufwändig an diesem Umbau“, so Thomas Pehle, Abteilungsleiter Hochbau am Ravensburger Amt für Vermögen und Bau: „Durch die neue Nutzung gab es Anforderungen an die Lüftung und die Absaugung. Zum anderen mussten wir einen neuen Boden einbauen, der mit vier Tonnen pro Quadratmeter belastet werden kann.“

Ausbau im 3D-Druck für Metalle

Wo es zuvor noch eineinhalb Meter nach unten ging, befindet sich nun eine eben- erdige Bodenplatte. Dies ermöglichte die Dämmung des neuen Bodens von unten. Die Heizöltanks waren schon vor etlichen Jahren ausgebaut und durch eine Hackschnitzelanlage ersetzt worden. An ihrer Stelle stehen nun bereits ein hoher Metall-3D-Drucker sowie ein Pulverbettdrucker.

Außerdem hat der Laminierstand in dem Raum seinen neuen Platz gefunden. Das Formula Student Team der RWU fertigt hier aus Carbon und Epoxidharzen Teile für seinen Rennwagen.

„Wir sind sehr froh über diese Sanierung und die neuen Möglichkeiten“, sagte Professor Dr. Thomas Glogowski, Dekan der Fakultät Maschinenbau an der RWU. „Das kommt zur rechten Zeit, da wir den Bereich des 3D-Drucks für Metalle ausbauen.“ Und Thomas Pehle ergänzt: „Wir sind als zuständiges Bauamt für Vermögen und Bau immer darum bemüht, der Hochschule die bestmögliche Unterstützung anzubieten, damit sie weiterhin ein so gutes Ansehen genießt.“

(Pressemitteilung: Christoph Oldenkotte)