Trauerfeier für früh verstorbene Babys in Wangen

Trauerfeier für früh verstorbene Babys in Wangen
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Babys, die tot geboren oder nur kurz auf der Welt sein durften, werden Sternenkinder, Schmetterlings- oder Engelskinder, genannt. Am Dienstag, 9. April, 15.30 Uhr, gibt es auf dem Hauptfriedhof St. Wolfgang in Wangen eine trostspendende Feier.

Etwa 3.500 Kinder werden in Deutschland jedes Jahr tot geboren, jede sechste Frau erleidet in ihrem Leben mindestens eine Fehlgeburt. Das Loslassen von den verstorbenen Babys fällt den Eltern oft besonders schwer, weil sie oft keine offizielle Gedenkfeier abhalten können, aber bereits eine tiefe Bindung zu dem Kind aufgebaut haben.

Den poetischen Begriffen wie beispielsweile Sternenkinder liegt die tröstende Vorstellung zugrunde, dass die Kinder den Himmel erreicht haben, noch bevor sie das Licht der Welt erblicken durften.

Ökumenische Trauerfeier

In Ravensburg und in Wangen gibt es alle sechs Monate Trauerfeiern, in denen Mütter, Väter und Angehörige Abschied von ihren Kindern nehmen können. Am Dienstag, 9. April, findet die Feier für die Sternenkinder in Wangen ab 15.30 Uhr auf dem Hauptfriedhof St. Wolfgang statt. Der katholische Diakon Robert Schilk, die evangelische Pfarrerin Gabriele Verdeil, die als Seelsorgerin auch für das Pfarramt am Westallgäu-Klinikum Wangen tätig ist, und Olivia Kiene, Pflegerin auf der dortigen Entbindungsstation, werden die Trauerfeier in der Kapelle gestalten.

Danach wird der kleine Sarg, den die Oberschwabenklinik gestiftet hat, mit den sterblichen Überresten der Kinder zum Sonnenhügel gebracht und dort beigesetzt. Alle Eltern, die um ihr Kind trauern, sind herzlich zu dieser Feier eingeladen.

(Pressemitteilung: Oberschwabenklinik)