Am Montag, 15. September, startet im Rathaus Ravensburg wieder die Pilzberatung. Fachmann Dieter Heinzler steht fleißigen Schwammerlsuchern wieder mit Rat und Tat zur Seite.
Die Pilzsaison ist in vollem Gange. Der Regen im August hat mancherorts dafür gesorgt, dass die Sammler dieses Jahr schon früher als sonst auf ihre Kosten gekommen sind. Doch nicht jeder, der Pilze sammelt, kennt sich auch genügend aus. Immer wieder kommt es vor, dass Einsteiger auf giftige Exemplare treffen.
Bei einigen Speisepilzen besteht auch Verwechslungsgefahr mit ähnlich aussehenden Giftpilzen. Ein klassisches Beispiel sind Wiesen-Champignons und Knollenblätterpilze. Auffälliges Unterscheidungsmerkmal: Wiesen-Champignons haben rosafarbene oder braune Lamellen, Knollenblätterpilze weiße.
Beim Pilze sammeln ist Vorsicht geboten
Wer sich nicht sicher ist, ob die gesammelten Pilze auch essbar sind, sollte sich an einen Pilzsachverständigen, wie beispielsweise Dieter Heinzler wenden. Die Freiwilligenagentur Ravensburg bietet ab sofort bis Ende Oktober jeden Montagnachmittag von 16.30 bis 17.30 Uhr eine Pilzberatung an. Die erste findet statt am Montag, 15. September im Rathaus, Marienplatz 26, statt.
Willkommen sind alle Pilzsammler, die am Wochenende unterwegs waren und ihre Prachtstücke auf Genießbarkeit hin überprüfen lassen möchten. Auch für sonstige Informationen rund um das Thema Pilze steht Dieter Heinzler mit seiner Fachkenntnis gerne zur Verfügung. Ein Besuch lohnt sich. Die Beratung ist kostenlos. Über eine Spende für „Rat und Tat“ freut sich die Freiwilligenagentur. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.Nähere Infos unter Telefon 0751 / 82 1212.
Tipp vom NABU:
Nur so viele Pilze sammeln, wie man verwerten kann. Zu junge und zu alte Pilze stehen lassen. Ältere, von Maden oder Schnecken angefressene Pilze am Standort belassen, denn sie werfen noch Sporen ab, die der Vermehrung dienen. Pilze vorsichtig herausdrehen oder mit einem Messer aus dem Boden heben. So bleiben auch Merkmale an der Stielbasis erhalten, die oft für eine korrekte Bestimmung unerlässlich sind.
Wer Pilze schon am Fundort reinigt, bringt zwar weniger Dreck mit nach Hause, verliert jedoch auch einige Merkmale zur scheren Nachbestimmung. Pilze am besten in einem luftdurchlässigen Korb transportieren, da sie in Plastiktüten schnell verderben.
(Quelle: Stadt Ravensburg)