Mediziner Nachwuchs OSK gratuliert 16 Ärztinnen und Ärztenzum bestandenen Examen

OSK gratuliert 16 Ärztinnen und Ärztenzum bestandenen Examen
Die neuen Ärzte in der Mitte, flankiert von den Chefärzten der OSK. Einige Ärzte konnten an der Abschlussfeier nicht teilnehmen und fehlen im Bild. (Foto: Jürgen Schattmann/OSK)
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Gleich 16 neue Ärzte sind im Ravensburger St. Elisabethen-Klinikum für ihr bestandenes drittes Staatsexamen geehrt worden. Für die bisherigen PJ-Studenten, die in Ulm Medizin studiert haben, gehen Ernst und Verantwortung des Kliniklebens damit erst los – aber auch die Freude dabei, an entscheidender Stelle Gutes tun und Menschen helfen zu können.

Feierlicher Abschied nach dem dritten Staatsexamen

Im Beisein zahlreicher Chef- und Oberärzte der Oberschwabenklinik wurden die in den Tagen zuvor Geprüften ehrenvoll gefeiert und mit offenen Armen in die bevorstehenden Ferien verabschiedet. „Herzlichen Glückwunsch von uns allen. Sie können wirklich stolz auf sich sein. Dass Sie es geschafft haben, Ärztinnen und Ärzte zu werden, ist eine große Leistung. Sie haben ein extrem anspruchsvolles Studium hinter sich und bei uns im Praktischen Jahr und nun auch im Examen ihre hervorragenden Kenntnisse unter Beweis gestellt. Sie dürfen sich feiern lassen“, sagte Prof. Dr. Karolin Thiel, Chefärztin der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie. Prof. Thiel ist Lehrbeauftragte der Universität Ulm und damit auch die PJ-Beauftragte.

Arztberuf als lebenslange Herausforderung

Gleichzeitig betonte die Chefärztin, dass das Medizinerleben eine Reihe von Tests und Prüfungen beinhalte. „Es war nicht ihr letztes Examen. Es werden Facharztprüfungen kommen, knifflige medizinische Fälle, die Sie auch menschlich betreffen können, Prüfungen im Alltag. Der Arztberuf ist eine lebenslange Herausforderung. Aber wenn Sie diesen Weg geschafft haben, dann meistern Sie auch den künftigen. Und: Sie haben einen wunderschönen Beruf, der sehr gefragt ist. Alle Wege stehen Ihnen offen.“

Lena Günter und Maren Schießl bleiben an der Klinik – und loben den Teamgeist unter den Medizinern

Zwei Ärztinnen werden definitiv am St. Elisabethen-Klinikum bleiben, weitere dürften folgen, die meisten Absolventen sind noch in der Entscheidungsphase. Lena Günter hat sich bereits entschieden. Die 25-jährige Ravensburgerin, die im EK geboren wurde und am AEG ihr Abitur machte, nimmt ihr Ärzteleben in der Klinik für Urologie und Kinderurologie auf. „Ursprünglich wollte ich mein Wahlfach in der Plastischen Chirurgie abhalten, aber das war formell nicht möglich. Hier hat mich dann die Urologie mehr und mehr in den Bann gezogen. Es ist ein abwechslungsreiches Fach mit vielfältigen konservativen und operativen Therapien, und das Praktische Jahr hier hat mich dann vollständig überzeugt“, sagt Günter. „Mitentscheidend war: Das Team ist auch menschlich super und hat mich durch seinen Zusammenhalt überzeugt. Ich komme hier aus der Region, und die Größe der Klinik ist eben perfekt: Nicht zu groß, man kennt sich hier noch, aber auch nicht zu klein.“

Innere Medizin als berufliche Perspektive

Die 25-jährige Maren Schießl, die im Westallgäu-Klinikum Wangen geboren wurde und aus Buchenberg bei Kempten stammt, wird künftig in der Klinik für Innere Medizin II unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Florian Seeger arbeiten. „Die Innere Medizin ist ein unglaublich spannendes, breites Fach, und das EK legt viel Wert darauf, dass hier auch Assistenzärzte regelmäßig weitergebildet werden“, sagt sie. „Dass man hier in der Klinik seine komplette Facharzt-Ausbildung absolvieren kann, ist ein weiterer großer Vorteil. Das peile ich auch an, und eines Tages werde ich mich vielleicht in einer eigenen Praxis niederlassen.“

Vom FSJ zur Ärztin

Spannend: Maren Schießl machte einst mit 18 nach dem Abitur ein Freiwilliges Soziales Jahr am EK in Ravensburg, als Pflege-Mitarbeiterin in der Akutgeriatrie. „Ich wollte in jedem Fall etwas Soziales machen, mit Nähe zu Menschen.“ Beide, Maren Schießl und Lena Günter, konnten ihr Studium trotz hervorragender Abiturleistungen mit Notenschnitten von 1,3 und 1,4 erst durch ihr gutes Abschneiden im zusätzlichen Medizinertest aufnehmen.“

Ein Dank an die gute Seele der PJ-Studierenden

Ein klarer Standortvorteil des EK, so sagten die 16 PJ-Absolventen, sei auch Sabine Selg. Die Mitarbeiterin im Sekretariat der Allgemeinchirurgie kümmert sich seit Jahrzehnten rührend um die PJ-Studenten der OSK und bekam unter viel Beifall Blumen überreicht.

Die 16 frischexaminierten PJ-Studenten der Oberschwabenklinik:
Martha Binzenhofer, Paula Busse, Mara Heuer, Sophie Lammerich, Manuel Popp, Jana Packeiser, Marina Singer, Linus Dentler, Tabea Hohmann, Larissa Vogel, Tomke Sütering, Ina Sohm, Ina Götzelmann, Lena Günter, Maren Schießl, Anthea Sommer.
Einige Absolventen konnten an der Abschlussfeier nicht teilnehmen und fehlen im Bild.

(Quelle: Oberschwabenklinik gGmbH)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.