Gemeinsam Hoffnung schenken HoffnungsBären für Kinder in Not: Übergabe im Ravensburger Rathaus

HoffnungsBären für Kinder in Not: Übergabe im Ravensburger Rathaus
Die Freude ist groß. Durch ehrenamtliche Unterstützung konnte die Freiwilligenagentur wieder liebevoll gestaltete HoffnungsBären an soziale Einrichtungen und Organisationen für ihre Arbeit mit Kindern übergeben. (Bild: Stadt Ravensburg)
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270 bunt bekleidete Bären stehen sinnbildlich für Mitgefühl, Trost und Zusammenhalt. Die Freiwilligenagentur Ravensburg hat sie nun an soziale Einrichtungen übergeben – als Zeichen der Hoffnung für Kinder in schwierigen Lebenslagen.

Am 7. Juli war der kleine Sitzungssaal im Ravensburger Rathaus voller Herzenswärme – im wahrsten Sinne des Wortes. Dicht an dicht saßen dort 270 farbenfrohe HoffnungsBären, bevor sie auf ihre Reise zu Kindern in Not aufbrachen. Die symbolstarken Plüschtiere wurden von der Freiwilligenagentur Ravensburg an verschiedene Einrichtungen übergeben.

„Jeder Bär bringt Trost und Hoffnung“

Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp zeigte sich bei der Übergabe sichtlich bewegt. „Jeder Bär, der heute das Rathaus verlässt, wird als eigene kleine Persönlichkeit Kindern in schwierigen Situationen Trost und Hoffnung bringen. Denn diese HoffnungsBären sind zwar Kuscheltiere, denen man Geheimnisse anvertrauen kann, gleichzeitig sind Bären starke Tiere, mit denen man gemeinsam schwierige Situationen meistern kann“, sagte er. Er dankte allen Helfenden für ihr Engagement – insbesondere dem Kinderschutzbund Ravensburg, der das Projekt maßgeblich unterstützt.

Bunte Bärchen mit großer Wirkung: Jeder HoffnungsBär ist ein liebevoll handgemachtes Unikat – bereit, Kindern in schweren Zeiten Trost zu spenden.
Bunte Bärchen mit großer Wirkung: Jeder HoffnungsBär ist ein liebevoll handgemachtes Unikat – bereit, Kindern in schweren Zeiten Trost zu spenden. (Bild: Stadt Ravensburg)

Der Kinderschutzbund finanziert als Kooperationspartner der Freiwilligenagentur den Erwerb der Bären. Stellvertretend nahmen Sylvia Lenz (2. Vorsitzende) und Bettina Linder (Beisitzerin) teil. Auch Regina Borsutzky von der Oberschwabenklinik bestätigte die große Wirkung der Bären: Sie helfen laut Borsutzky, in akuten Situationen eine Brücke zu den betroffenen Kindern zu bauen. Für jedes Kind finde sich der passende Bär.

Stadtweites Engagement für Kinder

Projektgründer Norbert Nauen und seine Frau Angelika waren eigens aus Nürtingen angereist. Sie zeigten sich dankbar über das starke Engagement in Ravensburg. Antje Mayer, Projektkoordinatorin bei der Freiwilligenagentur, erläuterte, dass sich inzwischen auch die Ortschaften beteiligen: „Es ist nun ein gesamtstädtisches Projekt.“ Auch Schulklassen und Privatpersonen aus umliegenden Gemeinden seien aktiv dabei.

Thomas Faigle, Claudia Rebholz und Gabriele Schairer, die Ortsvorsteher von Eschach, Taldorf und Schmalegg, berichteten vom begeisterten Mitmachen in ihren Gemeinden. Neben vielen Ehrenamtlichen engagieren sich auch Einrichtungen wie der Seniorentreff oder die „Ansprechbar“ der katholischen Kirche – dort werden Bären allein oder gemeinsam liebevoll eingekleidet.

Ein Projekt für den Zusammenhalt

„Die HoffnungsBären bringen viele verschiedene Menschen in der Stadt zusammen“, betonte Sophie Bader, Leiterin der Freiwilligenagentur im Amt für Kommunikation, Politik und Gesellschaft. Ihr Ziel sei es, Beteiligung zu ermöglichen und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt über Generationen hinweg zu stärken.

Freuen durften sich diesmal unter anderem die Einrichtungen Brennnessel, die Oberschwabenklinik, der Malteser Hilfsdienst, die Ravensburger Clowns sowie die Stiftung Valentina über eine neue Bärenlieferung.

Organisationen, die ebenfalls mit Kindern in Not arbeiten und Partner im Projekt werden möchten, können sich bei der Freiwilligenagentur unter der Telefonnummer 0751 821212 oder per E-Mail an [email protected] melden.

Weitere Informationen – auch zur finanziellen Unterstützung des Projekts – finden Interessierte online unter www.ravensburg.de/hoffnungsbaeren

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.

(Quelle: Stadt Ravensburg)