Corona-Teststrategie: Am Westallgäu-Klinikum fällt Häufung von Infektionen auf

Covid19 Test positiv / Symbolbild
Covid19 Test positiv / Symbolbild (Bild: pixabay)

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Ravensburg/Wangen – Bei den im Zuge der Corona-Teststrategie der Oberschwabenklinik durchgeführten Tests für Beschäftigte und Patienten hat sich seit Dienstag eine Häufung positiver Ergebnisse am Westallgäu-Klinikum in Wangen ergeben. Insgesamt wurden zwölf Patienten und zehn Mitarbeiter positiv auf Covid 19 getestet.

Bei den Patienten handelt es sich um Menschen, die wegen anderer Erkrankungen ins Haus gekommen waren und erst im Zuge der von der OSK durchgeführten zusätzlichen Tests als Virusträger aufgefallen sind. Die Mitarbeiter der OSK werden bislang einmal wöchentlich mit einem Schnelltest auf Corona untersucht. Die Frequenz wird nun in der gesamten OSK auf zwei Mal wöchentlich ausgeweitet.

Am Westallgäu-Klinikum wurden nach der ersten auffälligen Häufung, positiver Ergebnisse am Dienstagvormittag, umgehend die für einen solchen Fall vorgesehenen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Das Krankenhaus wurde vorläufig bei der Rettungsleitstelle abgemeldet und kann derzeit nur noch mit dringlichen Fällen vom Rettungsdienst angefahren werden. Es wurden Tests bei allen Beschäftigten und bei allen Patienten angeordnet. Bis Donnerstagvormittag waren rund 300 Tests durchgeführt worden. Zusätzlich wurden die Vorgaben an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den patientennahen Bereichen für das Tragen von Schutzausrüstungen verschärft.

Insgesamt zehn Beschäftigte sind derzeit selbst von Corona betroffen und befinden sich nicht im Dienst. 15 weitere Beschäftigte hatten zwar Kontakte sind aber symptomfrei und in den Abstrichen negativ. Sie arbeiten unter erhöhten Vorsichtsmaßnahmen weiter.

Eineinhalb Tage, nachdem eine erste Häufung aufgefallen war, lautet das Fazit der OSK, dass sich die vorsorglich eingeführte Teststrategie bewährt hat. Die Infektionsketten sind bislang im Griff. Sollte sich an der Lage nichts mehr verändern, rechnet man damit, ab Samstag auch wieder voll an der Notfallversorgung teilnehmen zu können.