Neue Wege im Klinikum Bereitschaftspraxis zieht im EK Ravensburg um

Bereitschaftspraxis zieht im EK Ravensburg um
Die Bereitschaftspraxis im St. Elisabethen-Klinikum Ravensburg ist seit dem 1. August über den Haupteingang erreichbar und befindet sich nun in unmittelbarer Nähe zur Zentralen Notaufnahme. (Bild: OSK)
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Die Bereitschaftspraxis im St. Elisabethen-Klinikum Ravensburg bezieht zum 1. August neue Räume. Patienten profitieren von kürzeren Wegen zur Zentralen Notaufnahme.

Die Bereitschaftspraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) ist seit dem 1. August 2026 im Chirurgisch-Medizinischen Zentrum des St. Elisabethen-Klinikums untergebracht. Erreichbar ist sie künftig über den Haupteingang des Klinikums.

Behandelt werden dort akute Erkrankungen, die ärztlich versorgt werden müssen, aber keinen lebensbedrohlichen Notfall darstellen. Die Öffnungszeiten bleiben unverändert: Die Praxis ist samstags, sonntags und an Feiertagen jeweils von 9 bis 19 Uhr geöffnet.

Kürzere Wege für Patienten

Durch den Umzug befindet sich die Bereitschaftspraxis nur noch wenige Schritte von der Zentralen Notaufnahme (ZNA) entfernt. Patienten, die die Notaufnahme selbstständig aufsuchen und nach der medizinischen Ersteinschätzung in der Bereitschaftspraxis behandelt werden können, erreichen diese künftig auf direktem Weg.

„Mit dem Umzug schaffen wir für unsere Patienten deutlich kürzere Wege“, sagt Dr. Stefan Schäfer, niedergelassener Hausarzt in Ravensburg und Notfalldienstbeauftragter der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg. „Gerade für Menschen, die nach der Ersteinschätzung in der Zentralen Notaufnahme in der KV-Bereitschaftspraxis weiterbehandelt werden, wird der Ablauf einfacher und komfortabler.“

Engere Zusammenarbeit mit der Notaufnahme

Auch aus Sicht der Zentralen Notaufnahme bringt der neue Standort Vorteile. „Die räumliche Nähe ermöglicht eine noch engere Abstimmung zwischen Notaufnahme und KV-Bereitschaftspraxis“, sagt Dr. Alexander Pohle, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am St. Elisabethen-Klinikum der Oberschwabenklinik. „Durch die unmittelbare Nachbarschaft können wir Patienten künftig einfacher an die jeweils richtige Anlaufstelle weiterleiten. Das kommt einer strukturierten und patientenorientierten Notfallversorgung zugute.“

Welche Anlaufstelle im Notfall die richtige ist

Die KV-Bereitschaftspraxis ist Teil des ärztlichen Bereitschaftsdienstes der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg. Sie behandelt akute Erkrankungen, die nicht bis zur nächsten Sprechstunde der Hausarztpraxis warten können, aber keinen lebensbedrohlichen Notfall darstellen. Dazu zählen unter anderem Fieber, Infekte, Magen-Darm-Beschwerden, akute Schmerzen oder kleinere Verletzungen.

Für eine erste medizinische Einschätzung steht zudem über docdirekt eine Videosprechstunde zur Verfügung. Telemediziner sind montags bis freitags von 8 bis 23 Uhr sowie an Wochenenden von 9 bis 23 Uhr erreichbar. Ist ein unmittelbarer Arztkontakt erforderlich, können Patienten die Bereitschaftspraxis während der Öffnungszeiten ohne Voranmeldung aufsuchen.

Patienten, die nicht geh- oder transportfähig sind, erreichen den Hausbesuchsdienst unter der Rufnummer 116117.

Die Zentrale Notaufnahme des St. Elisabethen-Klinikums ist rund um die Uhr besetzt und versorgt Patienten mit schweren oder potenziell lebensbedrohlichen Erkrankungen und Verletzungen, etwa bei Herzinfarkt, Schlaganfall, schwerer Atemnot, Bewusstlosigkeit, größeren Verletzungen oder starken Blutungen. Dort erfolgt zunächst eine medizinische Ersteinschätzung (Triage), damit Patienten mit dem dringendsten Behandlungsbedarf zuerst behandelt werden.

Bei lebensbedrohlichen Notfällen sollte umgehend die 112 gewählt werden. Der Rettungsdienst kommt unter anderem bei Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall, schwerer Atemnot, Bewusstlosigkeit, schweren Unfällen oder starken Blutungen zum Einsatz.

(Quelle: Oberschwabenklinik Ravensburg)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.