Warnung vor Betrugsmaschen Telefonbetrug: Banner warnen in Isny vor Betrügern

Telefonbetrug: Banner warnen in Isny vor Betrügern
Eines der Banner, auf denen vor Telefonbetrügern gewarnt wird, steht in Isny an der Kreuzung Lindauer Straße/Maierhöfener Straße. (Bild: Stadt Isny/Michael Panzram)
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Zwei Banner warnen in Isny derzeit vor Telefonbetrügern. Die Aktion ist Teil einer Präventionskampagne von Landkreis und Polizei Ravensburg.

An stark frequentierten Stellen sollen die auffälligen Hinweise in den kommenden Wochen dafür sorgen, dass Betrugsmaschen am Telefon stärker ins Bewusstsein rücken. Unter dem Motto „Panikmache am Telefon – ohne mich! Ich lege auf!“ stehen die Banner an der Kreuzung Lindauer Straße/Maierhöfener Straße sowie vor der Unteren Mühle am Kurpark.

Die Aktion gehörte zu einer Präventionskampagne des Landkreises Ravensburg und des Referats Kriminalprävention der Polizei Ravensburg. Hintergrund waren verschiedene Formen des Telefonbetrugs, mit denen Kriminelle ihre Opfer unter Druck setzen.

Schäden in Millionenhöhe

„Diese besonders niederträchtige Kriminalitätsform führt oft zu psychisch erheblich belasteten Opfern, die angerichteten Vermögensschäden summieren sich auf mehrere Millionen Euro. Die verschiedenen Varianten wie der sogenannte Enkeltrick, falsche Polizeibeamte oder Schockanrufe beschäftigen die Sicherheitsbehörden deutschlandweit, in Baden-Württemberg und auch in unserer Region stark“, heißt es vom Polizeipräsidium Ravensburg dazu.

Wolfgang Richard, Vorsitzender des Stadtseniorenrats, zeigte sich über die Aktion sehr erfreut. „Wir informieren Seniorinnen und Senioren laufend. Wer Fragen hat, darf sich gerne an uns wenden“, sagt Richard.

Der Stadtseniorenrat hatte unter anderem bereits einen Vertreter der Polizei Ravensburg eingeladen, der über Telefonbetrug informierte. Auch bei der Computer- und Handyhilfe des Stadtseniorenrats stand die Betrugsprävention immer wieder auf dem Programm.

Tipps der Polizei gegen Telefonbetrug

Die Polizei rät dazu, bei verdächtigen Anrufen sofort aufzulegen. Das sei nicht unhöflich, sondern ermögliche es, durchzuatmen und sich neu zu sortieren. Anschließend sollte die vermeintlich anrufende Person oder eine Vertrauensperson unter einer bereits bekannten Telefonnummer kontaktiert werden.

Persönliche oder finanzielle Verhältnisse sollten niemals am Telefon preisgegeben werden. Ebenso sollten weder Geld noch Wertgegenstände an Unbekannte übergeben werden. Kommt ein Anruf verdächtig vor, sollte sofort die Polizei über die 110 informiert werden. Wer bereits Opfer geworden ist, sollte sich auf jeden Fall an die Polizei wenden.

Darüber hinaus empfiehlt die Polizei, sich gedanklich auf solche Anrufe vorzubereiten. Innerhalb der Familie oder mit Angehörigen und Freunden könne ein Kennwort vereinbart werden, das der Identifizierung am Telefon dient.

Auch der Telefonbucheintrag könne angepasst werden, indem der Vorname gekürzt oder gestrichen wird. Gegebenenfalls könne der gesamte Eintrag gelöscht werden. Generell sollte mit der Weitergabe persönlicher Daten sparsam umgegangen werden. Für die Änderung eines Telefonbucheintrags kann ein entsprechendes Formular heruntergeladen und beim Telefonanbieter eingereicht werden.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter polizei-beratung.de/schockanrufe.

(Quelle: Stadt Isny i. A.)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.