Die erste Repräsentantin der Ortschaft Haisterkirch Rosa Eisele wurde jetzt am letzten Samstagabend im September bei einem super vorbereiteten Festakt geradezu stürmisch gefeiert.
Die Gästeschar bekundete mit stetem Applaus und am Schluss mit Standing Ovation die vorgetragenen Dankesbezeigungen für eine allseits geschätzte und geachtete Persönlichkeit ihres Heimatdorfs und der Stadt Bad Waldsee. Zur offiziellen Verabschiedung waren etwa 140 Ehrengäste eingeladen worden.
Dazu gehörten Vertreter der Politik, der Verwaltung, der Kirche, der Vereine und des engsten Verwandten- und Bekanntenkreises. Lokalmatador Barny Bitterwolf, als Topmoderator im ganzen Land bekannt, führte unterhaltsam durch das viereinhalb Stunden dauernde Programm während des offiziellen und inoffiziellen Teils dieses Festabends. In einer umfassenden Laudatio würdigte Oberbürgermeister Matthias Henne die zwanzigjährige ehrenamtliche Tätigkeit von Rosa Eisele als Ortsvorsteherin im Bad Waldseer Teilort Haisterkirch.
Der Oberbürgermeister hob hervor, dass die große Beteiligung der Haisterkircher Vereine und vor allem die große Zahl an Menschen, die die Gemeindehalle bis an die Kapazitätsgrenze füllten (etwa 400 Besucher) ein Beweis sind für die allseits geschätzte OV Rosa Eisele.
„Das ist wohl der größte Schatz, den Sie in den Ruhestand als Ortsvorsteherin mitnehmen können, denn diese Wertschätzung hört mit dem heutigen Abend nicht auf“, so die Worte des Stadtoberhaupts. Er erinnerte an Rosa Eiseles Engagement für einen schnelleren Internetzugang ( Stichwort „Haisterwinnaden“, an ihre hervorzuhebende Heimatverbundenheit, die sich besonders offenbarte bei ihrem Einsatz um die Sanierung der Kapelle in Osterhofen.
Gleich zu Beginn des Ehrenamts als Ortsvorsteherin engagierte sich Rosa Eisele bravourös und stellte die Weichen für ein großartiges Gelingen der 1200-Jahr-Feier im Jahr 2005. Aussiedlung des Zundelhofs oder die Anbringung eines lang ersehnten Zebrastreifens, neue Baugebiete waren alles Maßnahmen um die Lebensqualität vor Ort zu verbessern. Nicht zu vergessen sei ihre Leistung als verlässliche Botschafterin gegenüber der Stadtverwaltung, auch als Gemeinderätin mit hohem Stimmenanteil und ihre Mandatsübergabe 2022 an Matthias Covic, ihrem Nachfolger als Ortsvorsteher.
Hervorgehoben hat der Oberbürgermeister den christlichen Wertekompass von Rosa Eisele, der sich offenbart bei all ihrem Engagement wie beispielsweise für die Fair-Trade Gruppe, beim DRK-Ortsverband Bad Waldsee, bei der St. Elisabeth-Stiftung im Wohnpark am Schloss und weiteren Institutionen der Nächstenhilfe. „Wir alle, liebe Frau Eisele, sind heute Abend Ihretwegen hier und sagen von Herzen „Danke“. Ihre Familie, Freunde und Wegbegleiter blicken mit Ihnen auf zwanzig überaus erfolgreiche Jahre als Ortsvorsteherin von Haisterkirch zurück“, so endete die Laudatio des Oberbürgermeisters.
Von Seiten der Stadt gab es ein Überraschungsgeschenk. Rosa und Ehemann Herbert Eisele wurden auf die Bühne gebeten und durften ein zugedecktes Gemälde des Bad Waldseer Künstlers René Auer enthüllen. Der Beifall war riesig, als das neue Werk des 90-jährigen René Auers zum Vorschein kam. Es sind zwischen dem Emblem der Stadt (oben) und dem des Klosterhofs Haisterkirch (unten) fein säuberlich gezeichnet die zahlreichen Erfolgsprojekte von Rosa Eisele als Ortsvorsteherin. Sie bedankte sich ganz überwältigt am Schluss des Dankesfestes bei allen, die zu dem großartigen Gelingen in irgendeiner Form einen Beitrag geliefert hatten.
(Quelle: Rudi Martin)