Der Bahnhof in Aulendorf wurde am Montagmittag weiträumig abgesperrt und der Zugverkehr eingestellt. Was dahinter steckt.
Um 11.56 Uhr habe ein Anrufer die Polizei über einen verdächtigen Gegenstand informiert. Das Objekt habe an einer Wand festgeklebt. Landespolizei und Bundespolizei rückten daraufhin mit mehreren Streifen an, um den Bahnhof weiträumig abzusperren. Auch der Zugverkehr wurde kurzzeitig eingestellt. „Eine konkrete Gefährdungslage lag nicht vor“, so ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Konstanz gegenüber dem Wochenblatt. Man habe den Gegenstand überprüft und sichergestellt.

Das kuriose: Der Gegenstand ähnelt laut Bundespolizei dem, der vergangene Woche an einem Bahnhof in Lindau (Bayern) gefunden wurde. Dort hatte ein Mann einen Gegenstand an einer Wand des Bahnhofs festgeklebt und danach seine Umgebung fotografiert. Anschließend sei er davongefahren. Der Lindauer Polizei ist der Tatverdächtige hierzu bekannt, er soll schon einmal wegen eines ähnlichen Vorfalls aufgefallen sein.
Nun müssen die Ermittlungen zeigen, ob Parallelen bei dem Vorfall in Aulendorf zu Lindau bestehen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, einen Tatverdächtigen konnte man vor Ort nicht feststellen. Die Sperrung des Bahnhofs wurde inzwischen zurückgekommen, der Zugverkehr wurde ebenfalls wieder freigegeben.