Hoßkirch: Ein Toter und vier Schwerverletzte bei Unfall

Hoßkirch: Ein Toter und vier Schwerverletzte bei Unfall
Zwei stark beschädigte Fahrzeuge stehen nach einem schweren Unfall auf der L286 bei Hoßkirch auf der Straße. (Bild: SWD/Reinert)
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Bei einem schweren Unfall nahe Hoßkirch (Landkreis Ravensburg) wurden eine Person tödlich und vier weitere schwer verletzt. Zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Laut Polizei hat sich der Unfall gegen 17.00 Uhr ereignet. Ein VW war auf der L286 von Ostrach in Richtung Hoßkirch unterwegs, als er aus bislang unbekannter Ursache in den Gegenverkehr geriet. Dort kam es zu einer wuchtigen Kollision mit einem Wohnmobil, in dem ein Ehepaar (69 und 66 Jahre) unterwegs war. Das Ehepaar, wie auch zwei Insassen des VW wurden durch den heftigen Zusammenstoß schwer verletzt. Für einen weiteren Insassen kam leider jede Hilfe zu spät. Er erlag noch Unfallort seinen Verletzungen.

Vier der fünf beteiligten Unfallopfer wurden in den Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden.

Fünf Rettungswagen sowie vier Notärzte, ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, ein leitender Notarzt und zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Darüber hinaus wurden ehrenamtliche Helfer des Rettungsdienstes (Helfer vor Ort) auch zum Unfallort alarmiert. Die Feuerwehren aus Hoßkirch, Ostrach, Bad Saulgau und Königseggwald waren bei dem schweren Unfall im Einsatz. Insgesamt befanden sich zu Spitzenzeiten über 80 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort im Einsatz. Hoßkirchs Bürgermeister Roland Haug machte sich vor ebenfalls ein Bild des schweren Unfalls und dankte den Einsatzkräften für ihre Arbeit.

Ein Großaufgebot von Rettungskräften war vor Ort im Einsatz.
Ein Großaufgebot von Rettungskräften war vor Ort im Einsatz. (Bild: SWD/Reinert)

PSNV betreut Betroffene

Helfer der Psychosozialen Notfallversorgung betreuten laut Polizei neun Personen, die den Unfall als Ersthelfer miterleben mussten. Auch für die Einsatzkräfte standen Helfer zur Betreuung bereit. Einsätze bei denen Menschen zu Schaden kommen oder gar sterben, sind für Einsatzkräfte eine besondere Belastung. Um das Erlebte zu verarbeiten, erhalten sie Gesprächs- und Hilfsangebote durch speziell ausgebildete PSNV-Kräfte.

Polizei untersucht Unfallstelle mit Gutachter

Fast sieben Stunden war die L286 zwischen Ostrach und Hoßkirch gesperrt. Die Verkehrspolizei nahm den Unfall auf. Spuren wurden unter anderem auch durch eine Drohne dokumentiert. Zudem wurde ein Gutachter der DEKRA hinzugezogen. Beide Fahrzeuge mussten durch den Abschleppdienst geborgen werden.

Zwei Rettungshubschrauber waren bei dem folgenschweren Unfall im Einsatz.
Zwei Rettungshubschrauber waren bei dem folgenschweren Unfall im Einsatz. (Bild: SWD/Reinert)

(Quelle: swd)