Am Freitagabend kam es in der Markstraße von Lindenberg zu einem Zwischenfall, der einen Großeinsatz von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW), Rettungsdienst und Polizei auslöste. Gegen 18:15 Uhr wurde bei der örtlichen Polizeidienststelle ein auffälliger Gasgeruch gemeldet, der sich schnell als ernsthafte Gefahr herausstellte.
Sofortmaßnahmen und Evakuierung der Anwohner
Die Feuerwehr Lindenberg rückte unverzüglich aus und führte umgehend Messungen in der betroffenen Straße durch. Diese ergaben eine kritische Gaskonzentration, die sofortige Schutzmaßnahmen erforderte. Rund 200 Menschen aus etwa 40 Gebäuden mussten evakuiert werden, um ihre Sicherheit zu gewährleisten. Einige Anwohner fanden privat Unterschlupf, während andere in nahegelegenen Hotels untergebracht wurden.
Ursache und Behebung des Gaslecks
Eine spezialisierte Firma wurde umgehend zur Unterstützung angefordert. Die Ursache des Gasaustritts konnte auf eine Leckage an einer Druckleitung zurückgeführt werden. Um das Leck zu erreichen, musste die Straße aufgebaggert und die beschädigte Leitung repariert werden. Nach Abschluss der Arbeiten führten die Einsatzkräfte erneut Messungen durch. Diese zeigten, dass die Gaskonzentration wieder im unkritischen Bereich lag.
Entwarnung in den frühen Morgenstunden
Erst um 01:50 Uhr in der Nacht konnte endgültig Entwarnung gegeben werden. Die Evakuierungsmaßnahmen wurden aufgehoben, und die Anwohner durften in ihre Wohnungen zurückkehren. Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr, sechs des THW, 23 Rettungskräfte und 12 Polizisten im Einsatz.



(Bilder: Davor Knappmeyer)
Keine Gefahr mehr für die Anwohner
Für die betroffenen Anwohner besteht nach Abschluss des Einsatzes keinerlei Gefahr mehr. Die Spezialfirma hat das Leck vollständig behoben, und der Normalzustand konnte wiederhergestellt werden.
Dieser Vorfall zeigt erneut die effiziente Zusammenarbeit der Rettungskräfte in kritischen Situationen und die schnelle Sicherstellung der Anwohner.
(Quelle: Polizeipräsidium Schwaben Süd/West)