Postsendungen aus China führen in Lindau zu einem Fund mutmaßlich gefälschter Markenartikel. Die sichergestellten Waren haben als Originale einen Wert von mehr als 10.000 Euro.
Bei der Kontrolle von Postsendungen aus China entdeckten Zollbeamte einer Friedrichshafener Kontrolleinheit zwei Sendungen mit mutmaßlich gefälschten Schuhen, Brillen, T-Shirts, Kappen sowie einer Uhr verschiedener Luxusartikelhersteller. Die Waren wurden sichergestellt.
Sendungen für Grenzpaketshop bestimmt
Die Empfänger hatten ihren Wohnsitz in der Schweiz, im Raum St. Gallen beziehungsweise Sargans. Die Sendungen ließen sie jedoch an einen sogenannten Grenzpaketshop in Lindau liefern, um die Waren anschließend selbst über die Grenze zu bringen.
Originalwert bei über 10.000 Euro
Insgesamt sind zehn sogenannte Rechtsinhaber, also die Hersteller der Originalwaren, von den mutmaßlichen Fälschungen betroffen. Der Wert der Originalprodukte hätte nach Angaben des Zolls mehr als 10.000 Euro betragen.
Der Zoll führt regelmäßig Kontrollen in Grenzpaketshops durch. Werden verbotene Waren festgestellt, werden diese noch vor Ort aus dem Verkehr gezogen.
(Quelle: Hauptzollamt Ulm)