Erholung im naturnahen Wald Zechwald in Lindau bleibt für alle zugänglich

Zechwald in Lindau bleibt für alle zugänglich
Im Gespräch: Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons, Bernhard Simon, Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Kempten (3.v.r.) sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Lindau, der GTL und des Wasserwirtschaftsamtes Kempten. (Bild: Stadt Lindau)
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Der Zechwald in Lindau bleibt für Bürgerinnen und Bürger geöffnet. Neue Schilder sollen auf mögliche Gefahren und die Eigenverantwortung beim Waldbesuch hinweisen.

Bei einem gemeinsamen Austausch am Mittwoch, 23. September, befassten sich Vertreter der Stadt Lindau, der Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (GTL) und des Wasserwirtschaftsamtes Kempten mit der weiteren Nutzung des Zechwaldes. Eine Sperrung war nach Angaben von Stadt und Wasserwirtschaftsamt nie vorgesehen.

An dem Gespräch nahmen Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons, der Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Kempten, Bernhard Simon, GTL-Leiter Andreas Bauer sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Stellen teil.

Wie künftig mit dem vorhandenen Geländer entlang der Bregenzer Straße umgegangen wird, prüfen die GTL und das Wasserwirtschaftsamt derzeit gemeinsam. Angestrebt wird eine zeitnahe Lösung.

Der Genuss der Naturschönheiten und die Erholung in der freien Natur stehen nach der Bayerischen Verfassung grundsätzlich allen Menschen offen. „Jede und jeder darf im Zechwald spazieren, spielen und die Natur genießen“, betonen die Stadt Lindau und das Wasserwirtschaftsamt Kempten.

Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons dankte den Beteiligten für den Austausch: „Ich danke Herrn Simon und dem Wasserwirtschaftsamt Kempten für den konstruktiven Austausch – und den Zecher Bürgerinnen und Bürgern, die sich vertrauensvoll an mich gewandt haben. Gemeinsam finden wir eine Lösung, den Zechwald für alle zugänglich zu halten.“

Besucher müssen mit Gefahren rechnen

Der Zechwald wird naturnah und extensiv bewirtschaftet. Die Natur bleibt dort weitgehend sich selbst überlassen. Damit sind jedoch Risiken verbunden: Kranke oder schadhafte Bäume werden nicht kontrolliert oder gesichert. Äste können jederzeit abbrechen und Bäume umstürzen.

Besucherinnen und Besucher müssen sich dieser Gefahren bewusst sein und den Wald eigenverantwortlich betreten. Weder das Wasserwirtschaftsamt noch die Stadt Lindau oder die GTL können die Pflege der Wege und die Übernahme der Verkehrssicherungspflicht leisten. Dafür fehlen nach Angaben der Beteiligten die erforderlichen personellen und finanziellen Ressourcen.

Die geplante Beschilderung soll deshalb verständlich über den naturnahen Charakter des Zechwaldes, mögliche Gefahren und die notwendige Eigenverantwortung informieren.

Zechwald gehört dem Freistaat Bayern

Das Grundstück des Zechwaldes befindet sich im Eigentum des Freistaates Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Kempten. Der Wald wird nur sehr extensiv bewirtschaftet.

So muss beispielsweise sichergestellt werden, dass Bäume nicht auf die Straße oder auf angrenzende Grundstücke fallen. Darüber hinaus wird der Zechwald der Natur überlassen.

(Quelle: Stadt Lindau)

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