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Entscheidung nach Untersuchungen Neubau des Beruflichen Schulzentrums Lindau: Gründung steht fest

Der Neubau des Beruflichen Schulzentrums Lindau soll auf Schraubpfählen stehen. Der Kreisausschuss folgte einstimmig einer Empfehlung der Technischen Universität München.

Lesezeit 1 Minute
Ein Bauarbeiter arbeitet an einem Schraubpfahl auf einer Baustelle. Daneben steht eine große Baumaschine.
chraubpfähle sollen beim Neubau des Beruflichen Schulzentrums in Lindau für eine dauerhaft tragfähige Gründung sorgen. Das Bild zeigt Arbeiten mit dem Verfahren auf dem Baugelände (Bild: Landkreis Lindau / Elmar Stegmann)

Bis zu 30 Zentimeter hat sich das Anfang der 1980er-Jahre errichtete Bestandsgebäude des Beruflichen Schulzentrums in Lindau abgesenkt. An den Wänden sind teilweise ausgeprägte Risse sichtbar. Damit beim geplanten Neubau vergleichbare Schäden vermieden werden, wurde die Wahl des Gründungsverfahrens umfassend geprüft.

Der Kreisausschuss des Landkreises Lindau hat nun einstimmig beschlossen, den Neubau auf Schraubpfählen zu gründen. Das Gremium folgte damit der Empfehlung des Zentrums Geotechnik der Technischen Universität München (TUM).

Schwierige Bodenverhältnisse erfordern besondere Gründung

Die geologischen Bedingungen auf dem Baugrundstück stellen hohe Anforderungen an die Tragfähigkeit und dauerhafte Sicherheit des Neubaus. Deshalb wurden verschiedene Gründungssysteme in Gutachten, Untersuchungen, Belastungsversuchen und Probegründungen bewertet.

Neben der technischen Sicherheit und der Eignung für die örtlichen Bodenverhältnisse spielte auch die Wirtschaftlichkeit eine wichtige Rolle. Zudem müssen die Gründungsarbeiten möglichst erschütterungsarm erfolgen, um umliegende Gebäude zu schützen.

Auf Grundlage der zunächst vorliegenden Untersuchungsergebnisse hatten sich die Fachleute unter Berücksichtigung dieser Anforderungen für eine Bohrpfahlgründung ausgesprochen.

TU München empfiehlt Schraubpfähle

Im weiteren Verlauf untersuchte das Zentrum Geotechnik der TUM alternative Gründungsverfahren erneut. Dabei wurde geprüft, ob diese ebenfalls die erforderliche Sicherheit gewährleisten können.

Professor Dr. Roberto Cudmani stellte die Ergebnisse im Kreisausschuss vor und empfahl eine Schraubpfahlgründung. Nach seiner fachlichen Bewertung erfüllt dieses Verfahren die notwendigen Anforderungen und bietet zugleich Vorteile bei der Bauausführung, der Bauzeit und den Kosten.

Nach eingehender Beratung und Abwägung folgte der Kreisausschuss dieser Empfehlung einstimmig. Damit steht das Gründungsverfahren für den Neubau des Beruflichen Schulzentrums fest.

(Quelle: Landkreis Lindau)

Schlagwörter

Transparenz

Erstmals veröffentlicht
29.10.2026, 16:29 Uhr

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