Falsche Spendensammler Betrüger in Radolfzell und Stockach unterwegs

Betrüger in Radolfzell und Stockach unterwegs
Die Polizei warnt vor betrügerischen Spendensammlern, die in Radolfzell und Stockach mit einer falschen Spendenaktion mehrere tausend Euro erbeutet haben. (Symbolbild: FooTToo/iStock Editorial / Getty Images Plus)
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Betrügerische Spendensammler erbeuten am Dienstag in Radolfzell 1.000 Euro von einer Frau. Die Polizei warnt vor EC-Kartenzahlungen und bittet um Zeugenhinweise.

Ein angeblicher Spendenaufruf für die Organisation „Gehörlose International“ endete für eine Passantin mit einem hohen finanziellen Schaden. Zwei unbekannte Frauen sprachen die Kundin auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Böhringer Straße an und baten sie um eine Spende.

EC-Kartenzahlung endet mit hohem Schaden

Am Dienstag gegen 13 Uhr lehnte das Duo die angebotenen fünf Euro Bargeld ab. Stattdessen hielten die Frauen der Passantin ein Mobiltelefon mit einer Überweisungsmaske hin und forderten sie auf, ihre EC-Karte aufzulegen und anschließend ihre PIN einzugeben. Im guten Glauben kam die Frau der Aufforderung nach.

Anschließend entfernten sich die beiden Frauen gemeinsam mit einem Mann in einem VW Golf Plus mit polnischem Kennzeichen. Wenig später stellte die Geschädigte fest, dass statt der vereinbarten fünf Euro insgesamt 1.000 Euro von ihrem Konto abgebucht worden waren.

Trio auch in Stockach unterwegs

Im Laufe des Tages war dasselbe Betrüger-Trio nach bisherigen Erkenntnissen auch in Stockach unterwegs.

Die Polizei Konstanz bittet Zeugen, die Hinweise zu den Tatverdächtigen oder dem Fahrzeug geben können, sich unter Telefon 07531 995-0 zu melden.

Polizei gibt Verhaltenstipps

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang zu besonderer Vorsicht. Seriöse Spendensammlungen erfolgen nicht ohne offizielle Legitimation. Bürger sollten die sammelnde Organisation stets kritisch hinterfragen.

Außerdem empfiehlt die Polizei, Unbekannten weder Bargeld zu übergeben noch sich zu einer angeblichen Spende per EC-Karte überreden zu lassen. Bestehen Zweifel, sollte umgehend die Polizei verständigt werden.

Weitere Informationen zu Betrugsmaschen und Verhaltenstipps bietet die Polizei auf ihrer Beratungsplattform an: polizei-beratung.de

(Quelle: Polizeipräsidium Konstanz)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.