Das Pfahlbaumuseum beteiligt sich am UNESCO-Welterbetag 2026. Besucher erfahren, welche Rolle friedlicher Austausch bereits in der Stein- und Bronzezeit spielte.
Am Sonntag, 7. Juni 2026, steht der UNESCO-Welterbetag unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“. Damit greift die Veranstaltung den Grundgedanken der UNESCO auf: das gemeinsame Bewahren des Kulturerbes der Menschheit, um Verständigung und Frieden zwischen verschiedenen Kulturen zu fördern.
Wie wichtig das Miteinander bereits in der Steinzeit und der nachfolgenden Bronzezeit war, zeigt das Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen. Darüber informiert der Pfahlbauer „Uhldi“, einer der ältesten Mitarbeiter des Museums.
So wäre es beispielsweise kaum möglich gewesen, Kupfer, Zinn oder Bernstein über viele tausend Kilometer bis zu den mitteleuropäischen Pfahlbauten zu transportieren, wenn Menschen nicht auf friedlichen Austausch statt auf Raubüberfälle gesetzt hätten.
Vorführungen im Entdecker Parcours
„Uhldi“ ist an diesem Tag im neuen ENTDECKER PARCOURS des Museums anzutreffen. Dort vermittelt er sein Wissen über die Vorgeschichte durch praktische Vorführungen und lebendige Erzählungen.
Besucher können unter anderem erfahren, wie in der Steinzeit Feuer gemacht wurde und welche Fähigkeiten die Menschen damals für ihren Alltag benötigten.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist im regulären Museumseintritt enthalten.
(Quelle: Pfahlbauten Unteruhldingen)