Energie durch Wasserstoff: Überlinger Stadtwerke erhalten Förderung vom Land

Energie durch Wasserstoff: Überlinger Stadtwerke erhalten Förderung vom Land
Das Land fördert die regionalen Wasserstoff-Konzepte mit 1,5 Millionen Euro. (Bild: Max Zolotukhin // iStock / Getty Images Plus)

WOCHENBLATT

MdL Martin Hahn: „Dezentrale Wasserstoff-Konzepte sind die Grundlage, um eine sichere und zukunftsorientierte Versorgung mit Wasserstoff im Land aufzubauen. In Überlingen werden die Stadtwerke gefördert, um diese Transformation voran zu treiben.“ 

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft fördert mit dem Programm „Regionale Wasserstoff-Konzepte“ (RWK) verschiedene regionale Akteure bei der Planung, der Zusammenarbeit und der Vernetzung zur Vorbereitung einer Wasserstoffwirtschaft beziehungsweise von Wasserstoffprojekten. Die Stadtwerke am See GmbH & Co KG in Überlingen erhält 72.753,08€. 

Das Förderprogramm erfreut sich einer guten Resonanz: Es wurden zahlreiche Bewerbungen eingereicht. Nun stehen die ausgewählten Anträge fest. „Grüner Wasserstoff als Schlüssel zur Klimaneutralität und Versorgungssicherheit ist in aller Munde: Auch zahlreiche Landkreise und Regionen im Land haben Interesse an der Erzeugung und Nutzung von Wasserstoff vor Ort bekundet. Doch gerade der erste Schritt ist häufig schwer. Daher freue ich mich, dass das Umweltministerium nun 16 regionale Wasserstoff-Konzepte mit insgesamt 1,5 Millionen Euro unterstützen kann“, so Energie- und Umweltministerin Thekla Walker. 

Martin Hahn: „Ich bin froh, dass die Stadtwerke Überlingen aktiv sind beim zukunftsweisenden Ausbau unserer Energieversorgung. Wasserstoff ist eine tragfähige, sichere und notwendige Lösung, um Energie zu produzieren und zu speichern.“

Eine dezentrale Wasserstoffversorgung zeichnet sich dadurch aus, dass grüner Wasserstoff im regionalen Umkreis erzeugt und/oder verbraucht wird. Um die Erzeugung, den Transport und die Verwendung von grünem Wasserstoff verbunden mit dem entsprechenden Aufbau von Wertschöpfungsketten vor Ort zu ermöglichen, ist es ein wichtiger Ansatz, dass sich regionale Akteure zusammenschließen und entsprechende Konzepte gemeinsam erarbeiten. Durch die dezentrale Entwicklung der Wasserstoff-Konzepte können Synergien vor Ort genutzt und zusammen Potenziale gehoben werden.

(Pressemitteilung: Martin Hahn MdL)