Tettnang hat seinen Markenbildungsprozess erfolgreich abgeschlossen. Ein Teil des Prozesses war die Erarbeitung eines neuen Logos und eines modernen Corporate Designs. Das neue Erscheinungsbild gilt ab sofort als verbindliche Grundlage für die Stadtverwaltung und ihre Einrichtungen und wird in den kommenden Monaten sukzessive umgesetzt.
„Mit dem Abschluss des Markenbildungsprozesses setzt Tettnang ein klares Zeichen für eine zukunftsfähige Positionierung als Erlebnisstandort, Wirtschaftsmotor und attraktiver Wohnort“, betont Tettnangs Bürgermeisterin Regine Rist. Das neue zentrale Hauptlogo ersetzt die bisherige Logo-Vielfalt und schafft einen einheitlichen, wiedererkennbaren Auftritt. Gleichzeitig trägt es den Anforderungen digitaler Kommunikation Rechnung und stärkt die Marke Tettnang im Wettbewerb um Fachkräfte, Investitionen und Aufmerksamkeit.
Gemeinschaftsprojekt mit breiter Basis
Der Markenbildungsprozess wurde unter der Federführung des Stadtmarketings bewusst transparent gestaltet. Ein eigens gegründetes Kompetenzteam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Gemeinderat, Bürgerschaft, Wirtschaft, Kirche und Verwaltung begleitete die Entwicklung über die gesamte Laufzeit
Um eine qualitativ hochwertige und kreative Lösung für ein neues Logo zu finden, schrieb die Stadt einen öffentlichen Gestaltungswettbewerb aus. Aus zahlreichen Einreichungen wählte das Gremium den Entwurf der Agentur 2k aus Karlsruhe aus. In den vergangenen Wochen erfolgte die finale Abstimmung der neuen Designwelt.
Modernisierung nach über 25 Jahren
Die Neugestaltung war notwendig geworden, da das bisherige Corporate Design aus dem Jahr 1999 stammte und den heutigen Anforderungen an digitale Anwendungen und moderne Kommunikationsmittel nicht mehr entsprach. Mit dem neuen Erscheinungsbild schafft die Stadt künftig einen gemeinsamen Auftritt für alle städtischen Institutionen, steigert die Effizienz in der Vermarktung und stärkt den Wiedererkennungswert.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Barrierefreiheit. Farben und Schriften wurden so definiert, dass sie den EU-Standard der AA-Klasse erfüllen. Dadurch verbessert sich die Lesbarkeit für Menschen mit und ohne Sehbeeinträchtigung.
Ausnahmen für Feuerwehr und Jugendhaus strategisch begründet
Innerhalb des neuen Gesamtkonzepts behalten zwei Bereiche bewusst eigene Akzente: Die Freiwillige Feuerwehr führt weiterhin ihr traditionelles Rot – aus Gründen der Identität und der sicherheitsrelevanten Erkennbarkeit. Das Jugendhaus erhält einen eigenständigen, zielgruppenorientierten Look, der junge Menschen gezielt anspricht. Beide Lösungen sind strategisch in die Gesamtmarke eingebunden
Ressourcenschonende Einführung
Die Einführung des neuen Corporate Designs erfolgt ressourcenschonend. „Bestehende Materialien werden nicht vorzeitig ausgetauscht, sondern im Zuge regulärer Neubeschaffungen ersetzt“, präzisiert Rist. Während einer Übergangszeit würden daher altes und neues Logo parallel im Stadtbild sichtbar sein. „Dieses Vorgehen gewährleistet eine nachhaltige und kosteneffiziente Umsetzung im Sinne des städtischen Haushalts“, so die Bürgermeisterin.
(Quelle: Stadt Tettnang)