Bei einem schweren Frontalzusammenstoß nahe Meckenbeuren wurde am Mittwochabend ein 18-jähriger Autofahrer tödlich verletzt.
Laut Angaben der Polizei war ein 52-jähriger Hyundai-Fahrer gegen 19:24 Uhr von Kehlen in Richtung Hirschlatt unterwegs, als er nahe Holzreute aus zunächst unbekannter Ursache in den Gegenverkehr kam. Dort kollidierte er frontal mit einem aus Kehlen kommenden Mercedes, in dem zwei 18-Jährige unterwegs waren. Bei dem Zusammenstoß wurden beide Fahrzeuge von der Fahrbahn geschleudert und stark beschädigt. Zeugen alarmierten daraufhin den Notruf und leisteten erste Hilfe.
Ein Toter und zwei Schwerverletzte
„Gemeldet war ein Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen“, so Stefan Amann, Einsatzleiter der Feuerwehr Meckenbeuren. Diese Meldung habe sich vor Ort daraufhin bestätigt. In enger Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst wurden der 18-jährige Beifahrer im Mercedes, sowie der 52-jährige Fahrer des Hyundai gerettet. Für den 18-jährigen Fahrer des Mercedes kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Unfallstelle.

Gutachter untersucht Unfallstelle
Mehrere Streifen der Polizei sicherten die Unfallstelle ab. Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zu den Umständen des schweren Unfalls aufgenommen. Durch die zuständige Staatsanwaltschaft wurde des Weiteren ein Gutachter der DEKRA damit beauftragt, weitere Untersuchungen der Unfallstelle durchzuführen. Aufgrund der Einsatzmaßnahmen war die Hirschlatter Straße knapp sechs Stunden bis etwa 00:50 Uhr voll gesperrt.
Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort
Im Einsatz befanden sich drei Rettungswagen, ein Notarzt, ein Rettungshubschrauber, die Feuerwehr Meckenbeuren mit etwa 38 Feuerwehrleuten und sechs Fahrzeugen sowie die Polizei mit mehreren Streifen. Auch ein organisatorischer Leiter des Rettungsdienst war im Einsatz. Vier Notfallseelsorger des Notfallnachsorgedienst (NND) des Deutschen Roten Kreuzes befanden sich ebenfalls im Einsatz und kümmerten sich um die Betreuung der Zeugen, Ersthelfer und der Familien.

Für die Ermittlungen der Verkehrspolizei und des DEKRA-Gutachters wurde die Unfallstelle von der Feuerwehr Meckenbeuren vollständig ausgeleuchtet. Weiter kümmerte sich die Wehr um die Absperrmaßnahmen, Sicherstellung des Brandschutzes, um die Beseitigung der ausgelaufenen Betriebsstoffe und unterstützte den Abschleppdienst bei der Bergung beider Fahrzeuge. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro.