Blick auf die IAA ZF zeigt in Hannover die Zukunft softwaredefinierter Nutzfahrzeuge

ZF zeigt in Hannover die Zukunft softwaredefinierter Nutzfahrzeuge
Auf seinem CV Tech Day im Vorfeld der IAA 2026 präsentiert ZF Technologien, die flexible, softwaregesteuerte Wege zu intelligenteren, sichereren und nachhaltigeren Nutzfahrzeugen ermöglichen. (Bild: ZF)
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ZF präsentiert vor der IAA Transportation 2026 neue Technologien für Nutzfahrzeuge. Im Fokus stehen softwaredefinierte Fahrzeugplattformen, Sicherheitssysteme und Elektrifizierungslösungen.

Auf seiner Teststrecke nahe Hannover hat ZF beim CV Tech Day 2026 einen Ausblick auf die nächste Generation von Nutzfahrzeugen gegeben. Das Unternehmen aus Friedrichshafen zeigt dabei Lösungen, mit denen sich Lkw, Anhänger und Stadtbusse schrittweise zu softwaredefinierten und KI-gestützten Plattformen weiterentwickeln können.

Da sich die Transformation in den einzelnen Märkten unterschiedlich schnell vollzieht, setzt ZF nach eigenen Angaben auf flexible und skalierbare Architekturen. Ziel ist es, Sicherheit und Effizienz zu erhöhen, die Gesamtbetriebskosten zu senken und gleichzeitig bestehende Investitionen der Hersteller zu schützen.

„Die Vision für das Nutzfahrzeug der Zukunft ist definiert, der Weg dorthin verläuft jedoch schrittweise und nicht linear“, sagt Andreas Moser, Mitglied des Vorstands der ZF Friedrichshafen AG und Leiter der Division Commercial Vehicle Solutions. „Mit unseren Technologien unterstützen wir unsere Kunden dabei, heute messbare Verbesserungen zu erzielen und gleichzeitig die Basis für eine skalierbare Transformation in Richtung null Unfälle und null Emissionen zu schaffen.“

Softwaredefinierte Fahrzeuge als Plattform

ZF treibt nach eigenen Angaben den Wandel hin zu softwaredefinierten Architekturen voran. Fahrzeuge sollen dadurch zu upgradefähigen Plattformen werden, die sich über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg weiterentwickeln lassen.

Speziell entwickelte E/E- und Softwarestrukturen ermöglichen kontinuierliche Verbesserungen beispielsweise bei Sensorik, vorausschauender Wartung und Energieeffizienz. Gleichzeitig sollen Fahrzeughersteller neue Funktionen per Software einführen können, ohne umfangreiche Hardwareanpassungen vornehmen zu müssen.

Vernetzte Sicherheit für Lkw und Anhänger

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf einem integrierten Sicherheitsökosystem, das Fahrerassistenzsysteme, Brems- und Lenksysteme miteinander verbindet. Dabei werden sowohl Lkw als auch Anhänger einbezogen.

Radar- und Kamerasysteme ermöglichen eine kontinuierliche 360-Grad-Umfelderfassung. Tote Winkel sollen reduziert und Funktionen wie Rückfahrassistent, Fahrerüberwachung sowie die Erkennung von Einsatzfahrzeugen unterstützt werden. Nach Angaben des Unternehmens bildet dieser Ansatz die Grundlage für höhere Automatisierungsstufen und die langfristige Vision von null Unfällen.

Lösungen für den Busverkehr

ZF überträgt seinen Systemansatz auch auf den öffentlichen Nahverkehr. Spezielle Lösungen sollen den Betrieb von Stadtbussen sicherer und effizienter machen.

Das System City Bus Assist unterstützt beispielsweise das präzise Anfahren von Haltestellen und soll den Fahrzeugverschleiß reduzieren. Ergänzend erhöhen spezielle Bremsstrategien die Sicherheit der Fahrgäste. Systeme wie CDC Skyhook passen die Dämpfung in Echtzeit an und verbessern dadurch Stabilität, Fahrkomfort und Betriebseffizienz.

Elektrifizierung in mehreren Stufen

Beim Thema Antrieb verfolgt ZF einen modularen Ansatz. Das Portfolio reicht von Hybridlösungen bis hin zu vollelektrischen Antriebssystemen.

Hersteller können dadurch bestehende Fahrzeugarchitekturen schrittweise elektrifizieren. Nach Angaben des Unternehmens lassen sich so Effizienz und Wirtschaftlichkeit verbessern, ohne sofort auf vollständig neue Fahrzeugkonzepte umsteigen zu müssen.

Mit den vorgestellten Technologien gibt ZF einen Ausblick auf die Themen, die das Unternehmen auch auf der IAA Transportation 2026 präsentieren wird.

(Quelle: ZF)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.