Mehr als ein Jahr war die Treppe zwischen Hochstraße und Masurenweg gesperrt. Im Herbst 2025 wurde sie von Grund auf saniert. Die Grünen-Fraktion beantragt, dass sie nachträglich Kinderwagenstufen erhält.
„Wir finden es sehr schade, dass die Treppe als sichere Verbindung zwischen dem Wohngebiet Hofinger Esch und der Hochstraße für Eltern mit Kinderwagen, Menschen mit Rollator, mit Fahrrädern oder für Kinder mit Rollern derzeit praktisch nicht nutzbar ist“, sagt Fraktionsvorsitzende Christine Heimpel. Mit Kinderwagenstufen oder sogenannten Rampenstufen, wie sie an sehr vielen Treppen im Stadtgebiet verbaut sind, würde man die Nutzung für viele Menschen deutlich erleichtern – insbesondere für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Familien mit Kinderwagen sowie Radfahrende.
„Dafür ist auf der knapp drei Meter breiten Treppe genügend Platz“, sagt Stadträtin Heimpel. Auch andere Treppen im Stadtgebiet; beispielsweise vor einigen Jahren die Treppe von der Ifenstraße zur Albrechtstraße, seien nachgerüstet worden. Gleichzeitig regen die Grünen an, bei künftigen Bau- und Sanierungsmaßnahmen dieser Art entsprechende Lösungen von Beginn an mitzudenken und einzuplanen.
Ein weiterer Antrag bezieht sich auf die Beantragung von Fördergeldern. Dabei geht es um Prämien, die das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg für die Entsiegelung von Flächen vergibt. „Im Hinblick auf die notwendige Klimaanpassung sind die Begrünungen von momentan versiegelten Flächen, die sich im Sommer stark aufheizen, sehr wichtige Maßnahmen“, sagt Stadträtin Claudia Huesmann. Die Verstetigungsprämie ist eine Prämie, die die Stadt erhalten kann, wenn sie die bisher befristete Stelle für Flächenmanagement in eine unbefristete Stelle umwandelt.
(Quelle: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)