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Gemeinsam Zukunft gestalten Landesgartenschau Friedrichshafen: Bürger bringen Ideen ein

Friedrichshafen sammelt Ideen für die Bewerbung um eine Landesgartenschau. Bei einer Baumpflanzaktion und einem Workshop konnten sich zahlreiche Bürger aktiv einbringen.

Lesezeit 2 Minuten
Mehrere Menschen stehen mit Spaten und Eimern um einen frisch gepflanzten Baum mit gelbem Herbstlaub.
Symbolisch ist der erste Schritt zur Landesgartenschau getan. Am Schlosshorn wurde eine Hainbuche gepflanzt. (Bild: Stadt Friedrichshafen)

Mit einer gemeinsamen Baumpflanzaktion am Schlosshorn und einem anschließenden Bürger-Workshop im Graf-Zeppelin-Haus hat die Stadt Friedrichshafen ihre Bewerbung um eine Landesgartenschau weiter vorangetrieben. Dabei standen die Beteiligung der Bevölkerung und die zukünftige Stadtentwicklung im Mittelpunkt.

Zahlreiche Vertreter aus Vereinen, Ortschaften und der Stadtgesellschaft kamen am Schlosshorn zusammen, um gemeinsam eine Hainbuche zu pflanzen. Der Baum wurde von der Baumschule Ammann aus Steisslingen gespendet. Für die musikalische Begleitung sorgten die Highland Pipes & Drums. Die Zeppelinos transportierten die Pflanzspaten mit ihrem großen Drachenboot über den See zum Schlosshorn.

Auch die Ortsvorsteher beteiligten sich an der Aktion und steuerten jeweils einige Hände voll Erde bei. Der gemeinsame Baum soll symbolisch für die Verbundenheit der verschiedenen Stadtteile und Ortschaften stehen.

Oberbürgermeister Simon Blümcke betonte vor der Pflanzung die Bedeutung einer langfristigen Stadtentwicklung: „Ich sehe eine Landesgartenschau nicht als Chance, sondern als Pflicht: Wir als Stadtgesellschaft stehen in der Pflicht jetzt schon an die kommenden Generationen und eine nachhaltige Stadtentwicklung zu denken. Eine Landesgartenschau ist dafür das richtige Instrument, die Pläne umzusetzen – und auch die nötigen Fördermittel einzuwerben.“

Bürger sammeln Ideen für Friedrichshafens Zukunft

Im Anschluss konnten sich interessierte Bürgerinnen und Bürger bei einem Workshop im Graf-Zeppelin-Haus über den aktuellen Planungsstand informieren, Fragen stellen und eigene Vorschläge einbringen.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich Friedrichshafen für kommende Generationen weiterentwickeln lässt und welche Impulse eine Landesgartenschau für eine nachhaltige Stadtentwicklung geben könnte.

An mehreren Infoständen wurden Ideen für unterschiedliche Stadtbereiche gesammelt. Dazu gehörten das Schlossareal, das RAB-Gelände, der Hintere Hafen, das östliche Seeufer, die Innenstadt und der Riedlewald.

Weitere Thementische beschäftigten sich mit Natur, Mobilität, ehrenamtlichem Engagement während einer möglichen Landesgartenschau sowie den Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung im Vorfeld.

Baubürgermeister Julius Mihm unterstrich bei der Begrüßung die Notwendigkeit, die Zukunft der Stadt aktiv zu gestalten. Dabei zitierte er: „Wenn alles so bleiben soll wie es ist, muss sich alles ändern.“

Online-Befragung zur Landesgartenschau bis 10. November

Auch nach den beiden Veranstaltungen können sich Bürgerinnen und Bürger an den Planungen beteiligen. Die Stadt Friedrichshafen sammelt weiterhin Anregungen und Vorschläge für ihre Bewerbung um eine Landesgartenschau.

Noch bis zum 10. November ist die Teilnahme an der Online-Befragung unter mach-mit.friedrichshafen.de möglich.

(Quelle: Stadt Friedrichshafen)

Schlagwörter

Transparenz

Erstmals veröffentlicht
05.11.2026, 18:12 Uhr

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